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In einer Mystery-Shopping-Studie hat Ibi Research branchenübergreifend Prozesse und Abläufe im Online-Handel untersucht.
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Mystery-Shopping-Studie: Online-Händler haben Optimierungspotenzial
| Kategorie: Studien

Der Online-Handel ist in diesem Weihnachtsgeschäft weniger gefragt als in den vergangenen Jahren, weil die Deutschen wieder vermehrt im stationären Handel einkaufen.

Weihnachtsshopping

© lola1960 - Shutterstock.com

Die bislang getätigten Online-Käufe in dieser Weihnachtssaison liegen im Schnitt etwa 6 Prozent hinter den Erwartungen. Zu diesem Schluss kommt die alljährliche Konsumentenbefragung des IIHD Instituts und der Unternehmensberatung BearingPoint. Die Konsumenten hätten in diesem Jahr noch etwa 18 Prozent ihres ursprünglich geplanten Online-Budgets übrig. Zum Vergleich: Am 3. Adventssamstag 2015 hatten die Deutschen bereits 97 Prozent ihres geplanten Budgets ausgeschöpft.

Der hybride Konsument

„Profiteur des schwächeren Online-Kaufverhaltens wird erwartungsgemäß der stationäre Handel sein. Insbesondere in den Tagen kurz vor dem Weihnachtsfest zeigen sich immer weniger Kunden bereit, das Risiko einer zu späten Lieferung beim Online-Kauf einzugehen und entscheiden sich für innerstädtische Handelsformate“, so Kay Manke, Partner bei BearingPoint. Ein Hauptgrund für die Entwicklung ist die wachsende Vernetzung verschiedener Kanäle. Knapp 20 Prozent der Befragten geben an, ihre Online-Käufe seien durch den stationären Handel beeinflusst, zum Beispiel derart, dass sie in der Innenstadt gesehene Produkte später online kaufen.

Von einem digitalen Einfluss auf den stationären Handel berichtet umgekehrt etwas mehr als ein Fünftel der Befragten. Regional ist der Wert teilweise sogar höher, in Mannheim etwa 40 Prozent. Mobile Endgeräte gelten als Beschleuniger solcher Wechselwirkungen, die dazu führen, „dass sich einstige Kundentypen wie ‚der stationäre Käufer‘ und ‚der Online-Käufer‘ längst nicht mehr trennscharf unterscheiden lassen“, wie Prof. Jörg Funder, Geschäftsführender Direktor des IIHD Instituts, ausführt. Es entwickle sich derzeit eher das Bild eines hybriden Konsumenten, der je nach Bedarf mehrere Kanäle nutzt.

Geschrieben von Christoph Pech
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