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Google hat das Thema Werbebetrug untersucht und dabei herausgefunden, dass jährlich mehr als eine Milliarde US-Dollar Schaden durch Betrüger entsteht.
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Ad Fraud: Werbebetrüger sorgen für 1,27 Milliarden Dollar Schaden pro Jahr
| Kategorie: Studien

Ob Handwerker, Kindermädchen oder Putzservice – mittlerweile lassen sich zahlreiche Dienstleister über das Internet buchen. Doch wie weit ist dieser Online-Sektor eigentlich schon vorangeschritten? Wie ist der Anklang bei den Kunden? Eine neue Studie von Bitkom liefert nähere Details.

Nachhilfe: Kind vor Tafel
© wavebreakmedia – shutterstock.com

Die Buchung von Dienstleistungen über das Internet erfreut sich bei einigen Nutzern recht großer Beliebtheit. Dennoch ist der Sektor der Online-Dienstleistungen noch längst nicht so weit entwickelt wie andere Bereiche des E-Commerce. Das zeigt auch eine neue Studie aus dem Hause Bitkom, bei der knapp 1.160 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden. Diese Studie belegt, dass lediglich jeder siebte Nutzer (16 Prozent) Dienstleister wie Reinigungskräfte, Nachhilfelehrer oder Elektriker online bestellt.

Besonders die mittlere Generation, das heißt die Befragten zwischen 30 und 49 Jahren, sind einer solchen Buchung zugetan. In dieser Altersgruppe habe bereits jeder Fünfte (21 Prozent) Online-Dienstleistungen im Bereich Haushalt gebucht.

Online-Dienstleistungen: Plattformen schaffen legalen Raum

Bei den Unternehmen, die ihre Dienstleistungen online zu festen Stundensätzen anbieten, handelt es sich in vielen Fällen um junge StartUps. Neue Plattformen ermöglichen es den Nutzern, Wunschtermine anzugeben, die Dauer der Dienstleistung festzulegen, auf Sonderleistungen zuzugreifen oder auch eine regelmäßige Inanspruchnahme einer Dienstleistung zu buchen. Auch gesetzte Standards und Vergleichsmöglichkeiten der Dienstleister sollen häufig die Qualität für Kunden garantieren.

Das weiß auch Julia Miosga: „Die mühevolle Suche nach geeigneten Kräften auf diesem schwer zu überblickenden Markt wird dem Kunden auf digitalen Plattformen einfach gemacht“, kommentiert die Bitkom-Expertin. „Die Vermittlung über die Portale der jeweiligen Unternehmen ist außerdem legal. Anders als auf dem Schwarzmarkt sind die Haushaltskräfte versichert, sodass der Schritt der Anmeldung vor Arbeitsbeginn für den Kunden entfällt.“

Ein kleines Manko ist allerdings, dass solche Buchungsmöglichkeiten von Online-Dienstleistungen meist nur in Ballungsgebieten möglich ist.

Nachhilfe an forderster Front

Besonders beliebt im Ranking der häufigsten online-gebuchten Dienstleistungen ist der Nachhilfe-Sektor: Von den 14- bis 29-Jährigen haben 13 Prozent und von den 30- bis 49-Jährigen insgesamt 10 Prozent bereits schon einmal einen Nachhilfelehrer via Internet gebucht. Diesem ersten Platz folgen Online-Dienstleistungen wie Reparaturen im Haushalt, der Bereich Reinigung und Raumpflege, aber auch Hilfskräfte bei der Betreuung von Familienmitgliedern.

Geschrieben von Tina Plewinski
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