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Studie: Social-Media-Nutzer erkennen Werbung nur schwer
| Kategorie: Studien

Das ECC Köln hat untersucht, wie kleine und mittlere Online-Händler die Produkte präsentieren, die sie in ihrem Shop anbieten, und wie der jeweilige Inhalt erstellt wurde. Dabei zeigt sich, dass die meisten auf selbst erstellte Texte setzen. Dienstleister kommen bei der Studie hingegen eher schlecht weg.

Lady schießt Fotos von Gegenständen

© Africa Studio - Shutterstock.com

Mehr als jeder zweite kleine und mittlere Online-Händler hat die Absicht, seine Darstellung der Produktpräsentation im Online-Shop noch in diesem Jahr zu überarbeiten. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des ECC Köln im Rahmen des E-Kix', der monatlich erscheint und immer wieder neue Themengebiete aus dem E-Commerce aufgreift, um anhand eines Stimmungsbarometers Entwicklungstendenzen auszumachen.

Dabei ergibt sich ein recht deutliches Bild dahingehend, auf was die Shop-Betreiber für die Präsentation ihrer Produkte setzen und welche Bereiche noch ausbaufähig sind. 83 Prozent der Befragten nutzen selbst erstellte Produktbeschreibungen, 48 Prozent hingegen die Texte der Hersteller. Hier scheint bei vielen dementsprechend ein Mix aus beiden zum Einsatz zu kommen. Ebenfalls sind wenig überraschend Produktbilder bei den Online-Händlern hoch im Kurs, die von rund 63 Prozent selbst erstellt werden. 66 Prozent wiederum entnehmen diese direkt vom Hersteller des jeweiligen Produktes. Etwas abgeschlagen befinden sich dagegen Produkt- und Anwendungsvideos, die von etwa 43 Prozent der Studienteilnehmer selbst stammen, aber gerade im Vergleich mit den beiden anderen Kategorien insgesamt nur selten genutzt werden.

E-Kix des ECC Köln zu Produktpräsentationen

© ECC Köln

Potenzial von Bewegtbildern

„Obwohl die befragten Online-Händler ihre Produktpräsentation mehrheitlich als Differenzierungskriterium sehen, besteht hier oft noch Luft nach oben“, meint Oliver Brimmers, Senior Manager am ECC Köln. „Auch kleine und mittlere Unternehmen sollten nicht darauf verzichten, ihr Angebot möglichst anschaulich und ansprechend darzustellen. Je nach Sortiment eignen sich zum Beispiel Videos hervorragend und werden auch von den Online-Shoppern geschätzt.“

In allen drei Kategorien (Produktbeschreibungen, -Bilder & -videos) spielen Dienstleister eine erstaunlich unwichtige Rolle. Die Anzahl an Shop-Betreibern, die für die Bereitstellung der Produktpräsentation eine derartige Service-Leistung beansprucht, liegt stets im einstelligen Bereich.

Die vollständigen Ergebnisse der Juni-Ausgabe des E-Kix' können hier kostenfrei angefordert werden.

 

Geschrieben von Christian Laude
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KOMMENTARE  
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Sarah
2017-07-12 08:28 | #2
Meiner Erfahrung nach ist es entweder unversämt teuer oder die Qualität ist mies. Selber machen ist da wesentlich besser und sieht such nicht so gekünstelt aus.
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Guido Höfer
2017-07-12 07:57 | #1
Ist ja auch kein Wunder. Professionelle Texte und Fotos sind für kleine Betriebe fast unerschwinglich . Bei ein paar tausend Artikel geht das ganz schön ins Geld wenn man für jedes Wort bezahlen soll. Das gleiche gilt für Bilder. Vor allem wenn man Szenenbilder für Geschenkartikel möchte. So bastelt man halt selbst rum so gut es geht.
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