Das Infoportal des Händlerbundes

KATEGORIEN...
Online-Händler warten für Weihnachten höhere Umsätze, aber auch mehr Probleme. Das besagt die Weihnachtsstudie 2017 des Händlerbundes.
close button
Weihnachtsstudie 2017: Händler erwarten mehr Umsatz, aber auch mehr Probleme
| Kategorie: Studien

Während Amazon auf ein strategisches Preismanagement setzt, sieht das bei vielen anderen Online-Händlern, die Beauty-Produkte anbieten, anders aus, denn Schwankungen hinsichtlich Preiserhöhungen bzw. -senkungen sind deutlich auszumachen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Blackbee-Pricing-Reports.

Beauty-Produkte

Dynamische Preisanpassungen – ein Thema, mit dem wir uns bereits in der Oktober-Ausgabe unseres Onlinehändler Magazins ausführlich auseinandergesetzt haben. Das Software-Unternehmen Webdata Solutions hat nun untersucht, wie die Aktivitäten speziell in der Beauty-Branche aussehen. Dafür hat das Unternehmen acht hiesige Online- sowie Multichannel-Händler mithilfe der Software-Lösung Blackbee berücksichtigt, die Körperpflege- und Schönheitsprodukte vertreiben. 24.000 Produkte wurden dabei im Zeitraum zwischen Mai und Juli 2017 beobachtet.

Ein grundlegendes Ergebnis der Untersuchung: Bei den Händlern standen nahezu durchweg eher Preissenkungen als -erhöhungen auf dem Tagesprogramm. Die größte Spanne war donnerstags zu erkennen, denn dort wurden im Schnitt die Preise von 2.815 Produkten gesenkt und lediglich von 1.878 erhöht. Im Vergleich der Wochentage sticht lediglich der Dienstag als Ausnahme heraus, da an dem Tag mehr Preise erhöht als gesenkt wurden (1.687 vs. 1.367).

 

Blackbee-pricing-Report

© Blackbee / Webdata Solutions - Screenshot 

Amazon setzt auf strategisches Preismanagement

Auch Amazon wurde im Zuge des Pricing-Reports von Webdata Solutions berücksichtigt. Dabei zeigt sich, dass Amazon seine Produkte „recht konstant und aktiv“ bepreist, wie es in der Studie heißt. Auch hier stehen die Preissenkungen im Vordergrund: Zwischen 6,2 und 7,9 Prozent der Beauty-Produkte werden am Tag preislich reduziert. Bei den Erhöhungen sind es dagegen zwischen 4,6 und 5,7 Prozent.

Es fällt jedoch auf, dass die meisten anderen (anonymisierten) Online-Anbieter ihre Produkte gerade im Vergleich zu Amazon weniger gleichmäßig bepreisen. Die durchschnittlichen Preiserhöhungen und -senkungen schwanken dabei zwischen 0 und 12,9 Prozent aller Beauty-Produkte. Bei einem der berücksichtigten Online-Händler fielen die Differenzen besonders stark aus: Je nach Wochentag senkte dieser zwischen 3 und 1694 seiner Produkte. Ähnlich stark waren die Ausschläge bei den Senkungen (zwischen 48 und 974). Insgesamt sollen laut Webdata Solutions ein Viertel der untersuchten Online-Shops „ein strategisches Preismanagement implementiert“ haben.

 

Blackbee-Pricing-Report

© Blackbee / Webdata Solutions - Screenshot 

Geschrieben von Christian Laude
ARTIKEL WEITEREMPFEHLEN
647 mal gelesen
ÄHNLICHE ARTIKEL
KOMMENTAR SCHREIBEN

Sicherheitscode
Aktualisieren

Zum Schutz vor Spam-Kommentaren wird meine IP-Adresse gespeichert. Mit dem Absenden meines Kommentars bin ich damit einverstanden und stimme der Veröffentlichung meines Namens sowie der Verlinkung meines Namens mit meiner Webseite, soweit ich diese bei der Kommentierung angegeben habe, zu.