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E-Commerce-Index: Nachfrage nach Spielzeug sorgt für starken Dezember
| Kategorie: Studien

Amazon hat in Deutschland eine enorme Marktmacht. An dem Online-Marktplatz vorbei zu kommen und trotzdem erfolgreich zu handeln, ist für viele eine Herausforderung. Eine Studie der Agentur Territory zeigt nun, dass 70 Prozent der Marketing-Entscheider aus dem Retail-Bereich in Amazon einen ernstzunehmenden Konkurrenten bzw. den (zukünftigen) Hauptkonkurrenten sehen.

Kleiner Geschäftsmann mit Cape steht vor großem Giganten. Geschäftskonkurrenten.
© Gearstd – shutterstock.com

Für die Analyse, die zudem noch die Themen Digitalisierung bei stationären und Omnichnell-Händlern sowie Content-Marketing behandelt, befragte die Agentur Territory zwischen dem 11. bis 16. August 2017 100 Marketingentscheider aus Handelsunternehmen zur Rolle von Amazon.

Amazon wird für immer mehr Händler zum Hauptkonkurrenten

Die heterogene Gruppe, bestehend aus reinen Online-Händlern (38 Prozent), stationären Händlern (37 Prozent) und Omnichannel-Händlern (25 Prozent) ist sich fast einig, wenn es um die Rolle von Amazon im Wettbewerb geht. 38 Prozent der Befragten sehen Amazon als Hauptkonkurrenten an und noch mal 25 Prozent sehen in Amazon einen ernst zu nehmenden Konkurrenten. Die Anzahl derer, die annehmen, dass Amazon künftig zu einem Hauptkonkurrenten wird, liegt bei sieben Prozent.

Auch wenn die Werte erst einmal alarmierend wirken, zeigt die Studie aber auch, dass drei von vier befragten Entscheidern aktuell über eine Strategie verfügen, um gegen Amazon wettbewerbsfähig zu sein.  

Rolle von Amazon im Wettbewerb
© Territory

Dennoch zeigt die Studie auch, dass gerade beim stationären und Omnichannel-Handel noch einiges Potenzial besteht. So geben nur 60 Prozent der Befragten an, dass sie eine Strategie zur Digitalisierung ihrer Filialen hätten. Mehr als ein Drittel ist demnach noch nicht in der Lage, sich überhaupt gegen Amazon zu behaupten.

Content-Marketing als zentraler Wettbewerbsfaktor

Territory hat die Marketing-Entscheider aus dem Retail-Bereich gefragt, was die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Kampf gegen Amazon & Co. sind. Zu den Top 3 Erfolgsfaktoren zählen dabei neben dem Ausbau der Regionalität ihrer Produkte (46 Prozent) das Angebot besonderer Services (44 Prozent) und die Stärkung der Eigenmarke (34 Prozent). Bei der Umsetzung bzw. zum Erreichen der Ziele setzen viele Marketer auf Content Marketing. Ein Drittel der Befragten verstehen Content Marketing als zentralen Wettbewerbsfaktor um Neukunden zu gewinnen, Kunden zu binden und Aufmerksamkeit zu generieren.  „Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Überzeugung, dass Handelskommunikation nur über die Leistung oder den Preis längst nicht mehr ausreicht. Vielmehr geht es darum, sich mit einer starken Marke ins Relevant Set der Konsumenten zu bringen. Hier stellen Content Marketing und Storytelling wichtige Hebel dar“, kommentiert Bernd Meyer, Geschäftsleiter Territory Bestseller, die Studie.

 

Geschrieben von Julia Ptock
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KOMMENTARE  
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Thoralf
2017-12-11 10:18 | #3
Passend dazu kann man ein bekanntes Zitat abwandeln: "Amazon ist der beste Shop für Alles - und der schlechteste für Spezielles." :D

Wobei die 20 % wohl genau aus dieser Ecke kommen, die meinen, dass beratungsintens ive (B2B) Produkte und hochpreisige Artikel niemals online verkauft werden können... Den Spruch hatten Elektrohändler ja auch lange Zeit drauf.
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Falko
2017-12-08 19:08 | #2
Amazon hat mehr Schwächen als weitläufig bekannt. Produkte dort sind bei vielen anderen Plattformen günstiger. Bei vielen Produktkategori en wird überwiegend China Schrott verkauft. Man ist nicht Herr der Angebote Amazon macht was es will mit den Angeboten UVP, Produktbeschrei bung usw. Als Händler ist man der Depp. Wir waren lange Zeit Amazon Händler und haben die Plattform aufgegeben.
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Hans
2017-12-08 07:13 | #1
Macht wohl nicht viel Sinn gegen Amazon zu kämpfen. Doch der hat auch unglaublich viele Schwächen. Am Besten sich mit ihm beschäftigen und dann seine Schwachstellen ausnutzen. Da bleibt für einen kleinen Händler noch einiges übrig.
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