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Produktsuchmaschinen: H&M bei Herbstmode besser platziert als Otto & Amazon
| Kategorie: Studien

Schüre man alle Frauen über einen Kamm, so könnte man wohl behaupten, dass sich das weibliche Geschlecht ganz grundsätzlich fürs Shopping begeistern kann. Doch um als Händler die Frauenwelt von sich überzeugen zu können, reicht ein bisschen BlingBling und Pink schon längst nicht mehr aus. Was Frauen an Online-Shops wirklich zu schätzen wissen und wo ihre Prioritäten und Gewohnheiten liegen, darüber informiert die neue kauFRAUsch-Studie.

Studie: Die Frau, das Shopping-Wesen

(Bildquelle Frau beim Online-Shopping: Edyta Pawlowska via Shutterstock)

Frauen als Kunden mit viel Potenzial

kauFRAUsch2014“ nennt sich die neueste Studie, die sich mit dem Phänomen Female Commerce, also den Eigenheiten des weiblichen Kaufverhaltens, beschäftigt. Dabei hat die Gesellschaft für innovative Marktforschung mbh und die Rascasse GmbH in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels über 1000 Frauen befragt.

Warum der ganze Aufwand mag sich der ein oder andere fragen. – Ganz einfach: Laut kauFRAUsch hat der E-Commerce die Tendenz zur „Vermännlichung“. Der bvh vermeldet, dass der Frauenanteil bei den PurePlayern im Online-Handel mit fallender Tendenz bereits auf 44 Prozent abgerutscht ist. Diesem Wert entspricht ein ungenutztes Online-Konsumpotenzial von etwa 2,3 Milliarden Euro allein in Deutschland. Diese Entwicklung könnten einige Online-Händler also zum Anlass nehmen, um im Bereich Female Commerce dazuzulernen und ihre Shops zu optimieren.

5 Punkte über den Online-Kaufrausch von Frauen

Wo genau liegen nun aber die besonderen Verhaltensweisen, Bedürfnisse und Wünsche der weiblichen Shopping-Spezies? Hier seien 5 Aspekte der kauFRAUsch-Studie genannt:

1. Frauen ziehen bei ihren Entscheidungen gerne Hilfe zurate: Ob Freunde, Partner oder Erfahrungsberichte anderer Shopperinnen, sie alle sind in der Lage, die Kaufentscheidungen der Damenwelt zu beeinflussen. Daher bezeichnet kauFRAUsch Videos, Social Media-Portale und User generierten Content als treibende Kräfte“ und nötige Informationsquellen im Female Commerce. Entsprechende Kanäle, Schnittstellen oder Features sollten daher in keinem Shop mit der Zielgruppe Frau fehlen.

2. Grundsätzlich ist die Tendenz zu verzeichnen, dass Frauen im Online-Handel immer mehr ausgeben. Mit einem Ausgabenwachstum um 20 Prozent im Jahr 2013 können sie für Händler profitable Kunden sein – wenn sie vom Shop überzeugt sind.

3. Wo Männer im Schnitt konstant 3,5 Stunden in der Woche in digitalen Online-Shops unterwegs sind, ist die Quote bei Frauen laut kauFRAUsch inzwischen auf 4,4 Stunden pro Woche angestiegen.

4. Amazon scheint die Frauenwelt fest in seinen Klauen zu halten: Rund 56 Prozent der Befragten gaben an, sich vor dem Checkout in einem Online-Shop zusätzlich bei Amazon einzuloggen, um dort zu prüfen, ob die entsprechenden Produktpreise niedriger sind.

5. Jedoch scheint nicht nur der Preis, sondern auch der Service in der Damen-Shopping-Welt ganz oben auf der Prioritätenliste zu stehen. Laut kauFRAUsch entscheiden drei Faktoren besonders über den Kaufabschluss von Frauen: die Bezahlart des Vertrauens, kostenlose Retouren und Benutzerfreundlichkeit im Shop.

Unter Berücksichtigung dieser kauFRAUsch-Fakten, Vorlieben und Wünsche, könnten einige Händler sicherlich die Frauenherzen im Sturm erobern, wenn sie entsprechende Maßnahmen ergreifen. Schließlich verweist die Studie darauf, dass noch viel ungenutztes Online-Käuferpotenzial in ihnen liegt.

Geschrieben von Tina Plewinski
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