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Die Deutschen kommen nicht so recht mit der Digitalisierung klar. Das zeigt zumindest der D21-Digitalindex. Doch die Entwicklung ist immerhin positiv.
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Digitalisierung: Ein Drittel der Deutschen fühlt sich überfordert
| Kategorie: Studien

Laut aktuellen Untersuchungen des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) macht der Onlinehandel etwa drei Viertel des gesamten Versandhandelsumsatzes aus. Dadurch wird der Handel im Internet zu neuen Umsatzhöhen getrieben und auch Bestellungen für Heim und Garten nehmen im E-Commerce 2012 deutlich zu.

Bereits im ersten Quartal des Jahres konnten sich viele Onlinehändler über steigende Umsätze freuen. In dem Zeitraum April bis Juni legte der Umsatz der deutschen Versandhändler noch mehr zu und stieg im Vergleich zum vergangenen Jahr um 15 Prozent an, dies sind 9,1 Milliarden Euro. Der E-Commerce 2012 erzielte im zweiten Quartal durch Onlineverkäufe bereits 6,6 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum entspricht. Dadurch macht der E-Commerce 2012 72,3 Prozent am gesamten Versandhandelsumsatz aus. Im Jahr 2011 (2.Quartal) betrug der Anteil nur 65,2 Prozent.

Zu der umsatzstärksten Warengruppe zählen weiterhin Bekleidung, Textilien und Schuhe. Gefolgt von der Unterhaltungselektronik und Elektroartikel, die im Vergleich zum vergangenen Jahr um 44 Prozent mehr Umsatz erzielen konnten. Auch Bücher sowie Bild- und Tonträger werden verstärkt online gekauft. Ihr Umsatz im E-Commerce 2012 Jahr liegt derzeit bei 840 Millionen Euro. Auch Computer, Hobby- und Freizeitartikel können steigende Onlinekäufe verzeichnen. Die Gewinner des E-Commerce 2012 sind bislang die Warengruppe „Do-it-yourself/Garten/Blumen“ sowie die Waren aus dem Bereich „Drogerieartikel/Kosmetik/Parfüm“. Sie erzielten streckenweise ein Plus von 129 Prozent. "Die Entwicklung der ersten zwei Quartale sowie die überdurchschnittlich positive Entwicklung der Branche der Onlinehändler bestätigt unsere Prognose für den E-Commerce 2012", so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels. Darüber hinaus ist er sich sicher, dass Einkaufen im Internet immer mehr zur Selbstverständlichkeit für den Kunden wird und sie deswegen den Weg in den Onlinehandel statt in den stationären Handel finden.

Die Studie "Interaktiver Handel in Deutschland" wird bereits zum siebten Mal vom Bielefelder Forschungsinstitut TNS Infratest, im Auftrag des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh), durchgeführt. Im Zuge der Untersuchung wurden 30.000 deutsche Privatpersonen das ganze Jahr über zu ihrem Konsumverhalten im Online- und Versandhandel sowie zur Nutzung von digitalen Dienstleistungen befragt.

Geschrieben von Redaktion
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