Weihnachtsgeschäft: Paketdienste transportierten 725 Millionen Sendungen

Veröffentlicht: 26.01.2024
imgAktualisierung: 26.01.2024
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
26.01.2024
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Paketzusteller bring Pakete
belchonock / Depositphotos.com
In der letzten Peak-Saison wurden ähnlich viele Sendungen befördert, wie im Vorjahr. Das ist mehr, als erwartet, so der Paketverband.


Während des vergangenen Weihnachtsgeschäfts wurden wieder Millionen Sendungen befördert – und mehr als erwartet.

Im November und Dezember gibt es traditionell ein hohes Sendungsaufkommen. Für das Jahr 2023 hatte der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) dabei eigentlich mit etwas weniger Paketen als noch im Vorjahr gerechnet. Doch diese Prognosen wurden übertroffen: Mit insgesamt  725 Mio. Kurier-, Express- und Paketsendungen (KEP) wurde diese Erwartung um 10 Millionen übertroffen. Zudem entspreche es dem Wert aus dem Vorjahr, meldet der Verband

An Spitzentagen wurden 20 Millionen Pakete zugestellt, im Durchschnitt waren es 14,5 Millionen pro Tag, davon etwa 8,5 Millionen an private Haushalte.

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Wieder mehr Pakete an Privathaushalte

„Verschiedene wirtschaftliche Faktoren beeinflussten das Weihnachtsgeschäft 2023 der Paketbranche“, sagt der BIEK-Vorsitzende Marten Bosselmann. „Dazu gehören der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes, Preis- und Zinssteigerungen, die unklare Haushaltslage des Bundes und die Unsicherheit bei den staatlichen Förderungen. Die Reallöhne sind zwar gestiegen, die Verunsicherung der Konsumentinnen und Konsumenten ist jedoch weiterhin spürbar“, erklärt BIEK-Vorsitzender Marten Bosselmann.

Die steigenden Reallöhne hätten dazu geführt, dass sich die Mengen im B2C-Geschäft, also die Sendungsmenge für private Haushalte, wieder erhöht habe. Rund 25 Millionen Sendungen mehr als noch im letzten Jahr wurden an Endkund:innen ausgeliefert, in Summe sind das 420 Millionen und damit der größte Teil der beförderten Pakete. Im B2B-Bereich wurde indes ein Rückgang von sechs Prozent verzeichnet. Vornehmlich die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und weniger Exporte seien dafür ursächlich, dies habe auch zu Rückgängen in der Produktion geführt.

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Artikelbild: http://www.depositphotos.com

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Hanna Behn

Hanna Behn

Expert/in für: Handel & Unternehmertum

Veröffentlicht: 26.01.2024
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