Deutsche Post: Preiserhöhung und Saisonzuschlag bei Dialogpost

Veröffentlicht: 13.11.2023
imgAktualisierung: 13.11.2023
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 1 Min.
13.11.2023
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Maren Winter / Shutterstock.com
Ab dem 01.01.2024 wird die Deutsche Post die Preise bei der Dialogpost erhöhen und einen Saisonzuschlag erheben.


Bei der Deutschen Post wird es im kommenden Jahr die nächste Preiserhöhung geben.

Zum 1. Januar 2024 nimmt die Deutsche Post Preisanpassungen bei der Dialogpost, Postwurfspezial und Postaktuell vor. Alle drei Produkte werden ab dem kommenden Jahr teurer.

„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin geprägt von einer hohen Inflation sowie steigenden Energie- und Personalkosten. Es ist unser Anspruch, Ihre hohen Qualitäts­ansprüche flächendeckend und ohne Kompromisse sicherzustellen“, heißt es vom Bonner Logistiker als Erklärung für die Gebührenanpassung.

Eine genaue Übersicht der Preiserhöhungen hat die Deutsche Post an dieser Stelle zusammengestellt.

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Zuschlag in der Hauptsaison

Neu ist ab dem nächsten Jahr außerdem, dass für die Produkte ein Saisonzuschlag eingeführt wird. Von September bis Dezember wird die Post künftig einen Zuschlag in Höhe von 0,01 EUR/Sendung (Dialogpost und Postwurfspezial) sowie 0,005 EUR/Sendung bzw. 5,00 EUR/1.000 Sendungen (Postaktuell) erheben. Als Grund gibt der Konzern die Mehrkosten an, die in den Monaten mit hohen Sendungsmengen entstehen und durch den Saisonzuschlag künftig ausgeglichen werden sollen.

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Corinna Flemming

Corinna Flemming

Expert/in für: Internationales

Veröffentlicht: 13.11.2023
img Letzte Aktualisierung: 13.11.2023
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KOMMENTARE
4 Kommentare
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Paketbote
23.11.2023

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Die Post darf das, es fehlt ja die Alternative. Die kleinen Kuriere kämpfen ums überleben jede Preiserhöhung an den Kunden muss wohl durchdacht und transparent aufgezeigt werden um den Kunden zu halten. Aber die Großkonzerne können machen was sie wollen und alle machen mit. Es ist egal welcher Post & Kuriergigant eine Preiserhöhung macht es trifft doch zu 90% eh nur den privaten Kunden oder den Kleinunternehme n. Die Großkonzerne bekommen Rabatte bis zu 95%. Aber das reguliert ja keiner. Die Preislisten der Giganten von DHL/TNT/UPS/ interessieren kaum. die zahlen ihre 3,50€ quer durch die Republik mit gewichten von 25-31,5KG im 24 Stunden Dienst.
Rainer Kratzer
19.11.2023

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Es ist kaum zu fassen, aber mittlerweile die Normalität...
Eigentlich müssten die Preise zum Saisongeschäft niedriger sein, da genau dann ja mehr verdient wird! Jede Zustellfahrt des Auslieferers lohnt mehr, wenn er mehrere Pakete für den gleichen Empfänger hat! Und ich erinnere mich noch sehr gut an Zeiten, wo die Post genau aus dem umgekehrten Fall die Preise erhöht hat - zu wenig Paketaufkommen, es lohnt sich sonst nicht... wir werden nur noch vera...lbert!
Heidemann
14.11.2023

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vom Januar bis März kommt dann die Schneezulage
April bis Juni Pollenflug
Juli bis September allgemeine Betriebsferien - also aushilfen aus Kanada
K.I.
14.11.2023

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Gedanken nach diesem Bericht: Natürlich - geht doch - Preisanpassunge n - Saisonzuschlag - kann man doch als Monopolist machen - machen doch sowieso viele Konzerne ( Amazon, DHL usw..) - eine prima Welle auf der dort geritten wird - bravo immer weiter so...
Es ist unser Anspruch, Ihre hohen Qualitäts­anspr üche flächendeckend und ohne Kompromisse sicherzustellen “, heißt es vom Bonner Logistiker als Erklärung für die Gebührenanpassung.

Unser Gefühl ist das hier Anspruch und Wirklichkeit sehr weit auseinander sind. Weshalb dann die Preisanpassunge n? Was ist der eigentliche Grund? Boni?