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Der Vertrieb von Eigenmarken kann den Umsatz signifikant und verleiht dem eigenen Unternehmen ein Wiedererkennungsmerkmal.
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Gastartikel: Sichtbarkeit von Eigenmarken auf Online-Marktplätzen erhöhen
| Kategorie: Marketing

Werbesprüche gehören ganz eindeutig zur hohen Kunst des Marketings. Sie sollten in wenigen Worten eine Marke beschreiben können und dieser im Idealfall einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert geben. Wagt man sich mit diesen dann aber auch noch auf einen fremdsprachigen Markt, können so einige Fehler entstehen, wie unsere Beispiele zeigen.

Missverständnis Konzept
© Phuriwatt Seesuk / shutterstock.com

KFC und seine Aufforderung zum Kannibalismus

Kentucky Fried Chicken machte es besser und versuchte wenigstens seinen Werbespruch „Finger lickin‘ good“ („zum Fingerablecken“) beim Markteintritt in China in die Landessprache zu übersetzen. Allerdings zog man sich wohl den falschen Experten zu rate, denn heraus kam schlussendlich der Slogan „Eat your fingers off“, was die chinesischen Kunden zu nichts anderem aufforderte, als dass sie doch bitteschön ihre Finger essen sollten. Autsch!

Coca-Cola beschimpft seine Kunden als „behindert“

Im Jahr 2013 musste Coca-Cola eine groß angesetzte Werbekampagne widerrufen. Im zweisprachigen Kanada druckte der Getränkehersteller auf die Innenseite seiner Flaschendeckel eine Kombination aus englischen und französischen Worten, mit denen die Kunden „humorvolle Sätze“ bilden sollten. Nachdem ein Konsument die beleidigende Kombination „you retard“ (zu Deutsch: „du Behinderte(r)“) erhielt, stampfte man die Kampagne allerdings schnell wieder ein. Im Französischen bedeutet das Wort „retard“ lediglich „spät“, ergibt in Kombination mit „you“ und der englischen Bedeutung allerdings eine sehr missglückte Botschaft. Eine weitere Beschwerde ging auch über die Deckelbotschaft mit dem Aufdruck „douche“ ein. Während die Übersetzung im Französischen mit „Dusche“ eher harmlos ist, wird das Wort im Englischen umgangssprachlich auch für „Idiot“ oder „Depp“ verwendet

Nudisten-Airline Braniff

Die ehemalige US-amerikanische Fluggesellschaft Braniff wollte in den 80er-Jahren mit ihrer Ankündigung „Fly in leather“ ihren Kunden die brandneuen Ledersitze schmackhaft machen. Auf dem spanischen Markt sorgte die Übersetzung „Vuela en cuero“ allerdings für erhebliche Verwirrung. Während in vielen Teilen von Lateinamerika der Werbeslogan durchaus Sinn machte, wurde Braniff in Mexiko mit der Aussage als Nudisten-Airline abgestempelt. Der Grund: Die Mexikaner wurden mit dem Ausspruch zum „nackt Fliegen“ aufgefordert. Diese Botschaft wollte die Fluggesellschaft wohl sicherlich nicht vermitteln.

 


Q3-Ausgabe Onlinehändler Magazin

Diese drei Beispiele misslungener Übersetzungen von Werbeaussagen sind Teil den Artikels „I understand only Train Station – Übersetzungspannen in der Werbung“ aus unserem aktuellen Onlinehändler Magazin (Q3/2018). Im vollständigen Beitrag zeigen wir noch weitere Fails, welche die Sprachbarriere hervorgebracht hat und warum es hilfreich ist, sich vorher stets mit den kulturellen Gegebenheiten eines Marktes auseinanderzusetzen.

Zudem beleuchten wir in der Q3-Ausgabe den Themenkomplex Schweiz mit Artikeln zu Versand und Retouren in die Schweiz, Rechtstipps und einer allgemeine Betrachtung des Marktes. Weitere Themen wie Markenrecht für Online-Händler, die Plattformstrategie von Otto.de, Versandpackung und Umverpackung oder auch Impulskäufe im E-Commerce können ebenfalls in der aktuellen Ausgabe des Onlinehändler Magazins gefunden werden.

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Geschrieben von Corinna Flemming
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