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Facebook testet eine Funktion, um den Missbrauch von Nacktbildern einzudämmen. Der Nutzer muss dafür seine eigenen Bilder allerdings auf Facebook hochladen.
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Facebook will die Nackt-Selfies seiner User
| Kategorie: Social Media

Das soziale Netzwerk Facebook kündigte laut TechCrunch heute die Einführung eines Kunden-Chats für Unternehmen an. Die neue Version enthält ein Kunden-Chat-Plugin, mit dem Unternehmen Messenger in ihre eigene Website integrieren können.

Tablet, Facebook
© chainarong06 - Shutterstock.com

Facebook hat ein neues Kunden-Chat-Plugin in der Beta-Version vorgestellt. Kunden können mit dessen Hilfe direkt mit Unternehmen auf ihren Websites per Messenger kommunizieren und die Gespräche über Web-, Mobil- und Tablet-Geräte fortsetzen. Damit soll das Plugin Unternehmen dabei helfen, die Kommunikation mit Kunden auf ihrer Website, im Messenger und auf anderen Geräten flüssig zu halten. Wenn Kunden über Plattformen hinweg wechseln, stellt das Plugin sicher, dass ihre Konversationsgeschichte mit einer Marke aufrechterhalten wird.

Wie andere Web-Chat-Systeme ist auch das Messenger-Chat-Plugin so konzipiert, dass es über der Webseite des Unternehmens schwebt und durch das bekannte blaue Messenger-Symbol angezeigt wird. Wenn ein Kunde eine Chat-Sitzung mit dem Unternehmen startet, wird ihm die gleiche Art von Messenger-Oberfläche angezeigt, die er bereits von der Verwendung der Anwendung auf seinen mobilen Geräten gewohnt ist. Nach dem Verlassen der Website können die Kunden mit ihrer Messenger-Anwendung von ihrem Telefon oder Tablet aus ihr Gespräch ansehen oder fortsetzen. Dies kann auch nützlich sein, wenn das Unternehmen nicht sofort auf Benutzeranfragen reagiert, die über den Messenger aus dem Web kommen.

Zusätzlich unterstützt das  Plugin auch Messenger-Funktionen wie Zahlungen, Natural Language Processing (NLP) und Rich Media. NLP ist dabei bereits in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Chinesisch, Niederländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Spanisch und Vietnamesisch.

Fazit für das neue Messenger-Plugin

Da die meisten Verbraucher nun mehrere Geräte und Plattformen nutzen, um mit Marken zu interagieren, ist die plattformübergreifende Kommunikation ein wichtiger Teil des Kundenservice. Wie ZDNet berichtet, sei das Plugin laut Facebook eines der am häufigsten nachgefragten Business-Features für Messenger. Bisher nutzen namhafte Kunden wie Air France und Zalando das Plugin in der geschlossenen Beta-Version. Laut Facebook können sich während dieser Beta-Phase andere interessierte Unternehmen anmelden, um benachrichtigt zu werden, wenn das Chat-Plugin allgemein verfügbar ist.

Während es bereits viele Kundensupport- und Chat-Plugins für Websites auf dem Markt gibt, ist die enorme Reichweite für Facebook von Vorteil. Für Unternehmen, die bereits über eine umfangreiche Facebook-Präsenz verfügen und regelmäßig über ihre entsprechende Seite mit Kunden kommunizieren, kann ein Chat-Plugin für ihre Website sinnvoll sein, da sie keinen separaten Kanal für Benutzeranfragen aus dem Internet unterhalten müssen.

Geschrieben von David Barthelmann
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