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Mark Zuckerberg stellte sich in einer Anhörung den Fragen des EU-Parlaments. Dank des fragwürdigen Formats musste er kaum Antworten liefern.
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Zuckerberg vor dem EU-Parlament: Wieder nichts gelernt
| Kategorie: Social Media

Facebook setzt seinen Kampf gegen Fake News weiter fort und will künftig seine User darüber entscheiden lassen, welche Nachrichtenquellen vertrauenswürdig sind und welche nicht. Erstere sollen im Newsfeed eine Priorisierung erhalten.

Bewertung gut oder schlecht
© Ridddlle / shutterstock.com

Mark Zuckerberg geht seine Mission, Facebook reparieren zu wollen, in vollen Zügen an. Erst vor wenigen Tagen gab der US-Konzern bekannt, weniger öffentliche Inhalte und dafür mehr Content von Freunden und Familie im Newsfeed zu zeigen. Der Anteil soll von rund fünf auf vier Prozent gesenkt werden. Um die Qualität der Nachrichten sicherzustellen, gibt Facebook nun weitere Änderungen bekannt. Wie Zuckerberg in einem Blogpost schreibt, werden künftig die User über die Qualität und Vertrauenswürdigkeit einer Nachrichtenquelle entscheiden.

Bewertungsskala für repräsentative Nutzer-Gruppe

Um das zu realisieren, führt Facebook ein entsprechendes Bewertungssystem ein, welches einer ausgewählten repräsentativen Gruppe an Facebook-Nutzern angezeigt wird. Anhand dessen können die User angeben, ob sie eine bestimmte Newsquelle kennen und wenn ja, wie sehr sie dieser vertrauen. Die Idee dahinter ist herauszufinden, welche Websites nur von ihren Lesern bzw. Followern als vertrauenswürdig eingestuft werden und welche auch einer breiten Gruppe bekannt und seriös erscheinen. Content-Seiten mit einer positiven Bewertung sollen künftig mit mehr Priorität im Newsfeed erscheinen.

Startschuss fällt in den USA

Wie üblich rollt der Konzern das neue Feature vorerst nur in den USA aus. Bereits diese Woche soll das Bewertungssystem erste Aufschlüsse darüber geben, welchen Seiten die User vertrauen und welchen nicht. Zuckerberg betont in seinem Post explizit, dass man sich dagegen entschiede habe, diese Entscheidung selbst zu treffen. „Wir könnten diese Entscheidungen selber treffen, allerdings fühlen wir uns bei diesem Gedanken nicht wohl“, heißt es vom CEO. Auch das Hinzuziehen von externen Experten würde die benötigte Objektivität nicht gewährleisten. Die Gemeinschaft entscheiden zu lassen führe zu den sachlichsten Ergebnissen, so Zuckerberg.

Geschrieben von Corinna Flemming
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KOMMENTARE  
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Markus
2018-01-23 15:32 | #1
Dürfen wir dann auch ARD, ZDF, und die anderen Mainstream-Medi en beurteilen?
Denn auch die bringen jede Menge Fake-News!!!
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