Super Banner Wallpaper

Das Infoportal des Händlerbundes

KATEGORIEN...
Die Gründer von Tinder haben Klage eingereicht - gegen die neuen Besitzer des Unternehmens. Sie wollen eine Milliarden-Summe.
close button
Klage eingereicht: Tinder-Gründer wollen zwei Milliarden Dollar von neuen Besitzern
| Kategorie: Social Media

Facebook scheint seinen Worten Taten folgen zu lassen: Im Zuge der selbstkritisch angekündigten Veränderungen will man nun 10.000 neue Mitarbeiter für den Kampf gegen Fake News und Hasskommentare einstellen.

Wort Hass auf Tafel
© sebastianosecondi / shutterstock.com

Die Brexit-Entscheidung im Juni 2016 und der US-Wahlkampf nur gute vier Monate später sind wohl die populärsten Beispiele, bei denen Facebook und Co. genutzt wurden, um Meinungen zu beeinflussen. Zwar stritt Facebook das lange ab, musste dann aber doch zugeben, dass es besonders zum Wahlkampf viele schwarze Schafe mit fragwürdigen Motiven auf der eigenen Plattform gab. Das und noch einiges mehr will Gründer Mark Zuckerberg in diesem Jahr angehen, um sein Netzwerk zu reparieren. Neben der stärkeren Personalisierung des Newsfeeds sollen die Nutzer ab sofort auch intensiver vor Falschmeldungen und politischer Unterdrückung geschützt werden.

„Es gibt keine universelle Definition von Hass-Inhalten“

In Bezug auf die vielen verdächtigen Beiträge während der Präsidentenwahl in den USA gab Facebook-Produktmanager Samidh Chakrabarti jetzt Fehler zu. „Das war eine neue Art von Bedrohung, die wir nicht vorhersagen konnten, aber wir hätten es besser machen sollen. Wir waren viel zu langsam, die schwarzen Schafe zu identifizieren, die die Plattform missbraucht haben.“ Entsprechende Falschmeldungen konnten sich so in kurzer Zeit unter den Nutzern verbreiten. „Wir arbeiten hart daran, diese Risiken zu neutralisieren“, verspricht Chakrabarti in seinem Blogpost.

Um das zu realisieren, sollen das soziale Netzwerk noch in diesem Jahr 10.000 neue Mitarbeiter unterstützen. Ziel wird es sein, neben Fake News auch Hasskommentare zu erkennen und zu löschen. „Aber das ist kompliziert, weil es keine universelle Definition von Hass-Inhalten gibt“, so Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg laut Heise Online. Bislang fällt es auch Maschinen noch schwer, „kulturelle Nuancen bei der politischen Einschüchterung zu verstehen.“ Sandberg verspricht in dieser Hinsicht baldige Besserung.

Geschrieben von Corinna Flemming
ARTIKEL WEITEREMPFEHLEN
996 mal gelesen
ÄHNLICHE ARTIKEL
KOMMENTAR SCHREIBEN

Sicherheitscode
Aktualisieren

Zum Schutz vor Spam-Kommentaren wird meine IP-Adresse gespeichert. Mit dem Absenden meines Kommentars bin ich damit einverstanden und stimme der Veröffentlichung meines Namens sowie der Verlinkung meines Namens mit meiner Webseite, soweit ich diese bei der Kommentierung angegeben habe, zu.