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Pinterest Product Pins: So will das Netzwerk zum Shoppen verführen
| Kategorie: Social Media

Immer wieder hat Facebook Probleme, wenn es um das Thema Datenschutz geht. Mithilfe einer weiteren Kampagne will das soziale Netzwerk nun mehr Kontrolle über die Privatsphäre ermöglichen. Dazu gehören nicht nur Erklärvideos, die im News Feed der User erscheinen, sondern auch ein neuer Privatsphäre-Bereich, den Facebook im Laufe des Jahres starten will.

Lady loggt sich bei Facebook ein

© David M G - Shutterstock.com

„Mehr Kontrolle über deine Privatsphäre auf Facebook“ – mit dieser Überschrift richtet sich Facebooks Chief Privacy Officer Erin Egan in einem Blog-Eintrag vor allem an sämtliche Skeptiker, die die Social-Media-Plattform aus Datenschutzgründen meiden. Mithilfe einer neuen Kampagne will Facebook verdeutlichen, Wert auf gewisse Datenschutzgrundsätze zu legen. „Die Grundsätze stehen im Zentrum unserer Arbeit bei Facebook“, wie es Egan selbst formuliert. Sie umfassen unter anderem Aspekte wie die Kontrolle über die Privatsphäre sowie die kontinuierliche Arbeit am Schutz der Daten.

Zur Kampagne, die pünktlich am Europäischen Datenschutztag vorgestellt wurde, gehört unter anderem ein neuer Privatsphäre-Bereich, den Facebook im Laufe des Jahres an den Start bringen will und der sämtliche Einstellungen an einem zentralen Ort bündeln soll. „Für die Gestaltung dieses Bereichs holen wir Feedback von Nutzern, politischen Entscheidungsträgern und Datenschutzexperten aus aller Welt ein“, verspricht Egan.

Facebook: Kampagnen-Videos sollen im News Feed erscheinen

Begleitet wird die Kampagne von verschiedenen Videos, die automatisch im News Feed der User erscheinen werden. Facebook will dadurch mehr Aufklärungsarbeit leisten und Tools vorstellen, die garantieren sollen, dass nur Inhalte geteilt werden, die der jeweilige Nutzer auch wirklich teilen will. Gleichzeitig will das soziale Netzwerk vermitteln, „welche Daten Facebook verwendet, um dir Werbung zu zeigen, wie du alte Beiträge überprüfst und löschst, oder wie du dein Konto vollständig löschen kannst.“

Immer wieder landet Facebook im Zusammenhang mit dem Thema Datenschutz in den Schlagzeilen. So hat die französische Datenschutzbehörde CNIL dem Messenger-Dienst WhatsApp Ende des letzten Jahres untersagt, Nutzerdaten an das Mutterunternehmen Facebook weiterzugeben. Ähnlich erging es der Plattform bereits kurze Zeit zuvor – in dem Fall jedoch in Bezug auf die Weitergabe von Daten deutscher Nutzer an Spiele-App-Betreiber. In Spanien musste Facebook wiederum im September 2017 eine Strafe in Höhe von 1,2 Millionen Euro zahlen, da das soziale Netzwerk offenbar ohne ausdrückliche Einwilligung der Nutzer die Daten erfasst und verwendet hat.

Geschrieben von Christian Laude
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