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Mark Zuckerberg stellte sich in einer Anhörung den Fragen des EU-Parlaments. Dank des fragwürdigen Formats musste er kaum Antworten liefern.
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Zuckerberg vor dem EU-Parlament: Wieder nichts gelernt
| Kategorie: Social Media

Facebook sammelt und sammelt und sammelt. Kein Wunder, denn Daten spielen im Geschäftsbetrieb des Unternehmens eine wichtige Rolle. Die gesammelten Informationen nutzt Facebook unter anderem auch dazu, seine Nutzer in verschiedene Gruppen einzuteilen.

Menschen auf einer Waage
© Ollyy – shutterstock.com

Mit den Daten seiner Nutzer verdient Facebook jede Menge Geld. Zum Beispiel, indem Werbung zielgruppengerecht und sehr passgenau ausgespielt wird. Dabei sind die gesammelten Informationsberge so gewaltig und aussagekräftig, dass Facebook in der Lage ist, seine Mitglieder in soziale Klassen zu unterteilen.

Ein entsprechendes Patent, welches das Unternehmen bereits im Juli 2016 eingereicht haben soll, belegt diese Klassifizierung: Laut Futurezone teilt Facebook dabei seine Nutzer in die Gruppen „Arbeiterklasse“, „Mittelschicht“ sowie „Oberschicht“ ein, wobei diese Einteilung sowohl ein Verweis auf das Einkommen als auch auf die soziale Schicht ist, in der sich der Nutzer wahrscheinlich bewegt.

Häuser, Reisen und Co: Alle Daten werden gesammelt

Um die genannte Kategorisierung vornehmen zu können, stütze sich Facebook auf verschiedene Faktoren und Informationen, die anhand eines sogenannten „Entscheidungsbaums“ getroffen werden können. Dabei spiele beispielsweise das Alter der Nutzer eine Rolle. Auch die Zahl der verwendeten Endgeräte könne mit Blick auf das jeweilige Alter nähere Einblicke geben.

Hinzu treten Informationen, die Aussagen über den Besitz und/oder die Bildung des Nutzers zulassen: Zum Beispiel, ob er ein Haus besitzt, wo sich – im Fall der Fälle – dieses Haus befindet, welche Orte der User schon bereist hat oder welche Abschlüsse oder Ausbildungen er vorweisen kann. „Die gesammelten Daten dürften wohl in erster Linie dazu ausgewertet werden, um den Anwendern möglichst passende Werbung auszuspielen“, schreibt Futurezone.

Geschrieben von Tina Plewinski
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