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Die Gründer von Tinder haben Klage eingereicht - gegen die neuen Besitzer des Unternehmens. Sie wollen eine Milliarden-Summe.
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Klage eingereicht: Tinder-Gründer wollen zwei Milliarden Dollar von neuen Besitzern
| Kategorie: Social Media

Die Konkurrenz im Facebook-Newsfeed nimmt immer weiter zu, was sich gleichzeitig negativ auf die Interaktionsrate auswirkt. Das sind die zentralen Ergebnisse einer neuen Untersuchung der beiden Marketing-Tool-Anbietern Buffer und Buzzsumo.

Facebook Daumen hoch
© Julia Tim / shutterstock.com

Facebook, Twitter, Instagram und Co. sind aus den Marketingplänen von Unternehmen weltweit nicht mehr wegzudenken. Längst werden die sozialen Plattformen dafür genutzt, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Aber obwohl die Beiträge von Unternehmen stetig zunehmen, sinken dennoch die Interaktionen. Dieses Ergebnis geht aus einer Untersuchung der beiden Marketing-Tool-Anbietern Buffer und Buzzsumo hervor. Für die Studie wurden 43 Millionen Facebook-Beiträge der 20.000 erfolgreichsten Unternehmen auf dem sozialen Netzwerk untersucht.

Dabei ergab die Analyse, dass die Firmen durchschnittlich 135 Beiträge pro Monat auf Facebook teilen. Heruntergebrochen sind das vier Posts pro Tag. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einen Anstieg um 24 Prozent, wie t3n berichtet.

Engagement ging um die Hälfte zurück

Durch die Zunahme der Beiträge ging allerdings auch die Interaktionsrate deutlich zurück, was nicht verwunderlich ist, schließlich mussten deutlich mehr Beiträge um den gleichen Platz im Newsfeed kämpfen. So ging nach den Studienergebnissen das Engagement in den letzten 18 Monaten um über die Hälfte zurück. Das durchschnittliche Engagement pro Beitrag sank sogar um mehr als 65 Prozent. Nach wie vor führten Bilder und Videos zum größten Erfolg.

Als Gründe der sinkenden Interaktionsrate nennen die Experten von Buffer und Buzzsumo gleich mehrere Faktoren. Zum einen steigt, wie oben bereits erwähnt, der Wettbewerb deutlich. Inzwischen gibt es über 80 Millionen Unternehmensseiten auf Facebook, die alle im Newsfeed um die Aufmerksamkeit der Kunden buhlen. Zusätzlich fallen qualitativ schlechte Beiträge immer stärker ab und schlussendlich spielt auch die Algorithmus-Änderung von Facebook eine entscheidende Rolle. Anfang des Jahres hatte das soziale Netzwerk bekanntgegeben, künftig den Fokus stärker auf Posts von Freunden und Familie legen zu wollen.

Viel hilft nicht immer viel

Aber wie viel soll man als Unternehmen denn nun posten, um seine Nutzer zu erreichen, aber nicht den schmalen Grad zum „spammen“ zu überschreiten? Nach Aussage der Experten von Buffer und Buzzsumo seien fünf Beiträge täglich der ideale Maßstab. So konnte während der Untersuchung festgestellt werden, dass Unternehmensseiten mit mehr als zehn Beiträgen pro Tag mit deutlichen Interaktionsverlusten zu kämpfen hatten. Auch beim Facebook-Marketing gilt also: Weniger ist manchmal eben doch mehr.

Geschrieben von Corinna Flemming
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