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Google hat mit der Löschung von Links alle Hände voll zu tun. Die Zahl der Anträge ist beträchtlich gestiegen.
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Google: Über 900 Millionen gelöschte Links im Jahr 2016
| Kategorie: Suchmaschinen

Ob groß oder klein – in den Google Product Listing Ads finden sich Online-Anbieter aller Art und Größe. Sie erhoffen sich durch die bezahlten Werbeanzeigen bei Google mehr Traffic und steigende Verkäufe. Einzig Amazon schien bisher nur wenig angetan von den Werbeanzeigen. – Zumindest bis jetzt…

Amazon-Logo auf Handy-Display
mirtmirt / Shutterstock.com

Wie es scheint, will Amazon – ebenso wie es zahlreiche andere Unternehmen bereits tun – künftig auf die Macht von Google setzen. Nach Informationen von internetretailer.com testet der US-Riese derzeit das Potenzial der Product Listing Ads (PLAs) und hat zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte in den USA entsprechende Anzeigen geschaltet. Bereits Mitte Dezember, genauer gesagt am 20. Dezember 2016, soll der US-Startschuss für die PLAs von Amazon gefallen sein.

Amazon am Start: Werden die PLAs künftig teurer?

„Wir haben Product Listing Ads von Amazon in einer ganzen Reihe von Produktkategorien gesehen, wie zum Beispiel Spielzeug und Bürobedarf. Am stärksten ist die Präsenz jedoch im Bereich Haushaltswaren und Einrichten“, zitiert Internetretailer Mark Ballard, Senior Director, Forschung bei Merkle. „Was wir nicht sehen, sind Anzeigen im Bereich Unterhaltungselektronik oder Kleidung.“ Registriert wurden dabei ausschließlich PLAs von Produkten, die von Amazon selbst verkauft und versendet werden.

Für konkurrierende Anbieter und Händler könnte diese neue Entwicklung im Bereich der Werbeanzeigen beträchtliche und durchaus negative Folgen haben. Das Portal spekuliert, dass die Preise für die Google Product Listing Ads durchaus steigen könnten, falls sich herausstellt, dass es sich bei dem Ausflug von Amazon in die Welt von Google um mehr als nur einen Test handelt. Während nicht nur Händler also mit kritischem Blick auf die neuen Product Listing Ads von Amazon schielen dürften, könnte sich Google (durch mögliche, steigende Preise) Mehreinnahmen versprechen.

Die Online-Plattform searchengineland.com zeigt auf folgendem Screenshot ein Beispiel für die getesteten PLAs von Amazon:

Screenshot einer Google PLA-Anzeige von Amazon
Screenshot: Google PLAs von Amazon, Quelle: searchengineland.com

Doch ganz "jungfräulich" war Amazon in Sachen Google PLAs dann auch nicht: Zumindest in Indien habe das Unternehmen die Werbeanzeigen beispielsweise schon genutzt. Ob sie in den USA zu den erhofften Erfolgen führen, wird sich zeigen.

 

Geschrieben von Tina Plewinski
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