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Google testet erstmals Werbeanzeigen in seinem Feed. Doch die Umsetzung stößt noch auf wenig Gegenliebe.
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Monetarisierungstest: Der Google Feed erhält Werbeanzeigen
| Kategorie: Suchmaschinen

Schnell und immer schneller will Google das Internet machen. Und da sich das Surfverhalten der Nutzer immer weiter auf die mobile Ebene verlagert, soll dies natürlich umso mehr auch für mobile Webseiten gelten. Ab dem Sommer müssen Website-Betreiber ganz besonderes Augenmerk auf die Ladezeiten legen.

Google Logo auf Smartphone
© mirtmirt – shutterstock.com

Auf Betreiber eigener Websites und Online-Shops kommt eine wichtige Neuerung zu. Wie TechCrunch berichtet, hat Google nämlich nun „eine signifikante Änderung im Website-Ranking mobiler Suchanfragen angekündigt“: So wird die Ladezeit mobiler Seiten als bedeutendes „Signal“ berücksichtigt. Anders ausgedrückt: Mobile Webseiten mit kurzen Ladezeiten werden künftig in den Suchergebnissen die Nase vorn haben, während langsame Mobile-Seiten im Vergleich weniger stark berücksichtigt werden.

Diese Neuerung bezeichnet der US-Riese als „Speed-Update“ (also „Geschwindigkeits-Update“) – und es soll bereits in wenigen Monaten, genauer gesagt ab Juli 2018, in Kraft treten.

Google: Speed-Update will unkomfortable Surferlebnisse verhindern

Die Ladezeit mobiler Seiten wird sich in so weit auf Webseiten auswirken, dass sie sozusagen als „Faktor bei der Bestimmung der Reihenfolge der Suchergebnisse“ berücksichtigt wird. Wie TechCrunch weiter schreibt, wird die Änderung jedoch „nicht so drastisch sein, dass sie der einzige Faktor“ bleibt. Zwar werde eine kurze Ladezeit grundsätzlich einen hohen Stellenwert haben, dennoch gibt es natürlich noch andere Fakten, die mit Blick auf das Suchergebnis-Ranking eine Rolle spielen: Die Relevanz von Unique-Inhalten (also einzigartigen und individuellen Texten etc.) dürfte hier zum Beispiel mit ganz vorn stehen.

Google selbst soll im Rahmen der Ankündigung darauf verwiesen haben, dass sich das Update lediglich auf einen geringen Teil der Anfragen bezieht und dass nur Seiten betroffen seien, die den Usern „die langsamste Erfahrung“ und somit ein unkomfortables Surfererlebnis bieten.

Im Prinzip geht Google mit dieser Neuerung einen stringenten Schritt, denn bereits in der Vergangenheit hatte das Suchmaschinenunternehmen schnelle AMP-Websites in den Suchergebnissen hervorgehoben.

Geschrieben von Tina Plewinski
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KOMMENTARE  
platzhalter
Eduard
2018-01-21 17:24 | #1
Netzneutralität . Wer zahlt, der bestimmt die Musik
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