Der frühe Vogel

Bundeskartellamt schafft eigene E-Commerce-Abteilung

Veröffentlicht: 18.05.2021 | Geschrieben von: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 18.05.2021
Schild des Bundeskartellamtes

Das Bundeskartellamt will gezielter gegen Fehlverhalten von Amazon und anderen Digitalunternehmen und -marktplätzen vorgehen. Um dies zu erreichen, hat die Behörde eine Schwerpunktabteilung E-Commerce ins Leben gerufen, wie das Amt mitteilt. Unter der Leitung von Felix Engelsing wird sich die 2. Beschlussabteilung dabei vor allem mit Fällen rund um den neuen § 19a GWB und dem allgemeinen Kartellrecht beschäftigen – stets mit dem Fokus E-Commerce. Konkret geht es der neuen Abteilung darum, missbräuchliches Verhalten im Online-Handel zu untersuchen, das sich negativ auf den Wettbewerb am Markt auswirken könnte. 

Das Amt untersucht derzeit unter anderem einen möglichen rechtswidrigen Ausschluss von Dritthändlern (im Rahmen des sogenanntes Brandgatings) bei Amazon. Auch werden bisherige Zuständigkeiten der Behörde, beispielsweise im Lebensmittelsektor, neu geregelt: Dies betrifft derzeit etwa aktuelle Entwicklungen wie Standortübernahmen von Real-Filialen durch Kaufland und Edeka.

Wer sich eingehender mit Zuständigkeiten oder Aufgaben des Bundeskartellamtes beschäftigen möchte und wissen möchte, was die Behörde auch für kleinere Händler tun kann, für den haben wir an dieser Stelle einen umfassenden Überblick bereitgestellt.

Länder im Vergleich: So läuft es bei den Auszahlungen der Coronahilfen

Die Coronahilfen sollen Unternehmen dabei helfen, die finanziellen Strapazen, die durch die Pandemie verursacht wurden (und noch immer verursacht werden), abzufedern. Doch mit der Bearbeitung und Auszahlung der Gelder sieht es nicht überall gleichermaßen gut aus: Wie Spiegel Online mit Verweis auf Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums berichtet, schwanken die Auszahlungsquoten der Überbrückungshilfe III durch die Finanzbehörden der Länder zwischen den einzelnen Bundesländern teils enorm.

Spitzenreiter ist das Saarland mit satten 82 Prozent, dicht gefolgt von Hessen (80 Prozent), Sachsen-Anhalt und Hamburg (mit jeweils 77 Prozent) und Bayern (75 Prozent). Auch Baden-Württemberg 74 Prozent), Nordrhein-Westfalen und Brandenburg (mit je 73 Prozent) sowie Sachsen und Thüringen (mit je 72 Prozent) liegen dicht dahinter. Die beiden Schlusslichter bilden mit recht deutlichem Abstand Niedersachsen (48 Prozent) und Berlin (54 Prozent) hinter Mecklenburg-Vorpommern (64 Prozent).

„Die Bundesregierung musste eine Menge Kritik einstecken für die Auszahlung der Überbrückungshilfe III, das Corona-Unterstützungsprogramm, das Firmen Verluste aus der Coronapandemie kompensieren soll“, wird mit Blick auf die komplexen Prozesse zusammengefasst.

Arbeitnehmer leiden teils massiv unter der Pandemie

Die Pandemie ist eine Extremsituation und für viele Menschen mit enormem Stress verbunden: Diverse Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, massive Mehrarbeit oder Kurzarbeit, finanzielle Notsituationen und geschlossene Schulen bilden bei jedem ein individuelles Konstrukt, das tagtäglich bewältigt werden muss. Dass diese Belastung nicht spurlos an den Menschen vorübergeht, zeigt auch eine neue Auswertung der dänischen Feedback-Plattform Peakon.

Das Unternehmen hat Mitarbeiterkommentar aus 160 Ländern analysiert und dabei auch Einblicke in die aktuelle Psyche der Deutschen gewinnen können, wie es bei W&V heißt: 22 Prozent der befragten Mitarbeiter haben dabei angegeben, „kurz vor einem Burnout zu stehen“.

Die Spezialisten hätten zudem herausgefunden, dass den Mitarbeitern zu Beginn der Pandemie die finanzielle Zufriedenheit und die mentale Gesundheit in etwa gleich wichtig waren. Je mehr sich die Pandemie ausbreitete und das Leben der Menschen beeinflusste, desto größer wurde die Bedeutung des mentalen Wohlergehens. 

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