Ikea: E-Commerce bringt mehr ein als Köttbullar

Veröffentlicht: 23.12.2016 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 23.12.2016

Der schwedische Möbel-Gigant Ikea blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Auch der E-Commerce spielt dabei endlich eine Rolle, wenn auch nur eine kleine.

Ikea

© IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

Im vergangenen Geschäftsjahr 2015/16  (Ende: 31. August) verbuchte Ikea Deutschland einen Gesamtumsatz von 4,8 Milliarden Euro. Damit konnte das Vorjahres-Ergebnis um 7,2 Prozent gesteigert werden. Über den hiesigen Online-Shop wurden 232,6 Millionen Euro generiert, wie neuhandeln.de meldet. Auf das Gesamtergebnis gesehen, ist das noch immer ein vergleichsweise kleiner Baustein, allerdings stieg der Online-Umsatz um satte 22,7 Prozent – es bewegt sich also langsam etwas in der E-Commerce-Sparte der Schweden.

Mehr Umsatz als mit Fleischbällchen

Wie weit der Weg noch ist, belegt allerdings der Vergleich mit einer anderen Sparte: Mit den beleibten Ikea-Restaurants setzte das Unternehmen 221,1 Millionen Euro in Deutschland um, also fast so viel wie mit dem Online-Handel. Es ist aber auch das erste Mal überhaupt, dass der Online-Shop Köttbullar und Hot Dogs überholt. Im vergangenen Jahr setzten die Restaurants noch 204,2 Millionen Euro um im Vergleich zu 189,6 Millionen Euro im Online-Shop.

Als Gründe für den wachsenden Stellenwert des E-Commerce nennt Ikea unter anderem die immer bessere Verzahnung der einzelnen Vertriebskanäle. Ein Erfolgsrezept sind etwa die Pick-Up-Stationen, die Ikea in Leipzig und Ravensburg eröffnet hat. Die zentral gelegenen Punkte kommen beim Kunden offenbar immer besser an. Bis Ende 2017 sollen insgesamt acht solcher Abholstationen in deutschen Städten stehen.

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