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Otto stellt „Otto Market“ & „Brand Connect“ vor

Veröffentlicht: 11.04.2018 | Autor: Anna Chumachenko | Letzte Aktualisierung: 11.04.2018

Ottos Plattformstrategie wird mit Otto Market und Brand Connect für die Geschäftspartner immer konkreter.

Partner Connect Day: Dr. Michael Heller, Otto-Bereichsvorstand Categories
© Dr. Michael Heller, Otto-Bereichsvorstand / Otto

Beim Partner Connect Day in Hamburg hat Otto am Montag seinen Marktplatzpartnern erstmals die Initiative „Otto Market“ präsentiert. Diese bündelt nun das gesamte Partnermanagement von Otto. Darüber hinaus wurde auch „Brand Connect“, das zukünftige Partner-Portal des Onlinehändlers, vorgestellt. Otto Market ist laut Unternehmensangaben ab sofort der zentrale Anlaufpunkt für alle Partner, die auf der Otto-Plattform Geschäfte tätigen wollen. Das Otto Market-Team soll bei der Anbindung neuer Partner über die Beratung bis hin zum Management der Geschäftsbeziehungen auf Ottos Plattformstrategie ausgerichtet sein.

Brand Connect: Das neue Partner-Portal

Dabei würde die neue Initiative „Hand in Hand“ mit Brand Connect, dem neuen Self-Service-Tool des Unternehmens, arbeiten. Dieses wird zurzeit in Kooperation mit Marken wie Adidas oder s.Oliver entwickelt und soll für Marken- und Handelspartner den zentralen Zugang zu Otto schaffen. Das Partner-Portal bündelt alle Services und Prozesse, die für Markenanbieter relevant sind, darunter Analytics, Bewirtschaftung und Operations. Damit können Partner mittelfristig eigene Marken-Shops bauen, Werbemittel buchen und Verkaufszahlen in Echtzeit prüfen. Als zentrales Ziel der Initiative sieht Otto das Teilen der Kontakte, Technologien und des Know-Hows mit den Partnern.

„Für uns bei Otto steht die Digitalisierung unseres Geschäftsmodells nicht im Widerspruch zu einem persönlichen, nahbaren Umgang mit unseren Geschäftspartnern. Im Gegenteil: Wir haben es uns zum Ziel gemacht, der persönlichste Anbieter im digitalen Handel zu sein“, erklärt Dr. Michael Heller, Otto-Bereichsvorstand Categories.

Erst Ende März präsentierte das Groß-Unternehmen seine starken Geschäftszahlen 2017/2018 (wir berichteten) und machte klar, dass der Wandel des Geschäftsmodells vom Händler zur Plattform im Vordergrund der Konzern-Strategie stehen würde.

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