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Kurzmeldung

Lidl macht Schluss mit seinem Kochboxen-Dienst Kochzauber

Veröffentlicht: 22.02.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 22.02.2019
Lebensmittelbox von Kochzauber auf einem Tisch

Als Lidl Ende 2015 das Berliner Jungunternehmen Kochzauber übernahm, war dies die Rettung für das angeschlagene Kochboxen-StartUp. Doch die großen Pläne und Hoffnungen, die mit der Übernahme durch den Discounter einher gegangen sein dürften, scheinen nun zerplatzt.

Wie Gründerszene berichtet, will Lidl den Service nun endgültig einstellen – und das schon in Kürze: Der Discounter habe demnach das Kochzauber-Aus für den 8. März 2019 bestätigt. Auch die Kochzauber-Mitarbeiter in Berlin seien am Donnerstag über die Pläne informiert worden.

Lidl konnte für Kochzauber nicht genügend Kunden finden

„Entgegen den Erwartungen hat sich der Markt für Kochboxen in Deutschland nicht so dynamisch entwickelt, wie es nötig gewesen wäre, um Kochzauber eine langfristige Wachstumsperspektive zu geben“, zitiert Gründerszene einen Lidl-Sprecher. Der Discounter habe entsprechend keinen Kundenstamm aufbauen können, der groß genug gewesen sei, um mit dem Dienst zukunftsfähig zu sein.

Dies belegt Gründerszene auch anhand einiger Zahlen: So hätten sich im Jahr 2016 die Umsätze und Verluste in etwa die Waage gehalten und im Geschäftsjahr bis Ende Februar 2017 hätten die Handelswarenerlöse bei einem Wert von rund vier Millionen Euro gelegen.

Für die 33 Mitarbeiter, die in Berlin für Kochzauber tätig seien, soll das Aus der Kochboxen-Dienstes aber nicht mit einem Jobverlust einhergehen: Ihnen wolle Lidl alternative Stellen im Unternehmen anbieten. Gleiches gilt darüber hinaus auch für Angestellte, die im Brandenburger Lager arbeiten.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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