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Der frühe Vogel

Bonprix wächst vor allem in Osteuropa

Veröffentlicht: 16.04.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 16.04.2019
Modische Frau in einer Stadt

Die Otto-Tochter Bonprix konnte im Geschäftsjahr 2018/19 zum zehnten Mal in Folge profitabel wachsen. Die Umsätze des Mode-Unternehmens stiegen dabei im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Vor allem in Osteuropa kann das Unternehmen große Erfolge feiern: In den osteuropäischen Ländern Polen und Tschechien lagen die Wachstumsraten bei über 20 Prozent. Die Rendite (EBT) befinde sich im Zielkorridor zwischen drei und fünf Prozent, wie Bonprix erklärt.

„Die positiven Entwicklungen in vielen unserer umsatzstarken Märkte zeigen, dass wir mit unserem internationalen Geschäftsmodell auch unter teilweise herausfordernden Rahmenbedingungen gut aufgestellt sind“, kommentiert Dr. Richard Gottwald, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bonprix. Das Unternehmen erwirtschafte inzwischen mehr als die Hälfte seines Gesamtumsatzes im Ausland.

In Deutschland liege der Umsatz „ganz leicht“ unter Vorjahresniveau. Bonprix erklärt das mit dem langen und heißen Sommer sowie einer technischen Umstellung seiner IT-Infrastruktur, durch die umsatzfördernde Kampagnen nicht durchgeführt wurden. „Wir wollten die Einführung von SAP so reibungslos wie möglich gestalten und haben daher vertriebliche und verkaufsfördernde Aktivitäten während dieser Phase bewusst heruntergefahren“, so Dr. Kai Heck, Geschäftsführer bei Bonprix.

Jumia: Rocket Internet feiert Börsenerfolg in New York

Das von Rocket Internet gegründete Unternehmen Jumia ist in New York an die Börse gegangen. Wie Gründerszene berichtet, sei der Aktienkurs des afrikanischen Unternehmens am ersten Handelstag um mehr als 70 Prozent gestiegen. Es war zudem der erste Börsengang eines Tech-StartUps aus Afrika in New York. Rocket Internet hatte Jumia vor sieben Jahren als „das Amazon Afrikas“ gestartet und viel Geld investiert. Von dem Börsengang profitieren nun auch die Berliner: Die Rocket-Aktie stieg am Montag um 4,5 Prozent auf 23,20 Euro und beendete damit ihren Abwärtskurs der vorherigen Tage.

Conrad Connect ermöglicht automatisches Nachbestellen

Mit Conrad Connect hat der Elektronik-Händler Conrad eine Smart-Living-Plattform aufgebaut, die sich rund um Sprachassistenten und das Thema Smart Home dreht. Nun ermöglicht die Plattform das automatische Nachbestellen von Verbrauchsartikeln wie beispielsweise Batterien, erklärt das Unternehmen. Die Nutzer sollen dabei den Auslöser für die Nachbestellung individuell definieren können. So könne die Nachbestellung per Knopfdruck oder über einen Sensor im Gerät ausgelöst werden. Der Nutzer erhält dann eine E-Mail oder SMS mit allen notwendigen Produktinformationen und Preisen – die Bestellung wird dann endgültig per Klick auf einen Link bestätigt.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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