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Otto Now

Otto erweitert seinen Vermietungsservice auf Geschäftskunden und startet Kaufoption

Veröffentlicht: 28.05.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 28.05.2019
Otto-App auf einem Smartphone

Zweieinhalb Jahre ist es her, dass Otto seinen Vermietungsservice Otto Now gestartet hat. Als der Dienst im Dezember 2016 ans Netz genommen hat, sorgte dies für großes Aufsehen in der Branche. „Die Idee, Produkte auf Zeit zu besitzen und lediglich zu mieten, hat in Deutschland ein neues Level erreicht“, sagte damals Marc Opelt, Bereichsvorstand Vertrieb. Es sei an der Zeit, „die Bereitschaft der Konsumenten für Mietangebote zu testen“.

Und wie es aussieht, verlaufen diese Tests ganz gut. Einige Zwischenresümees sprachen von einem „überwältigenden Feedback“ der Kunden und wachsendem Interesse. Auch das Mietsortiment wurde bereits deutlich verbreitert – zum Beispiel um Möbel. Nun erweitert Otto den Service rund um Otto Now erneut.

Otto Now: Kurzzeitvermietung und Kaufoption

Zum einen will Otto bestimmte Produkte für eine Kurzzeitvermietung öffnen – das heißt, bestimmte Produkte können nun auch für nur einen Monat gemietet werden. Gerade mit Blick auf die Sommer- bzw. Urlaubssaison oder sportliche Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft 2020 sei eine kurzzeitige Anmietung von Fernsehgeräten, Kameras oder sonstigem Equipment für die Kunden ein äußerst attraktives Angebot.

„Damit bieten wir unseren Kunden noch mehr Flexibilität“, kommentiert David Rahnaward, Co-Founder von Otto Now. Auch für Kunden, die ein Produkt erst einmal testen wollen, bevor sie es wirklich kaufen, sei eine solche Kurzzeitmietung von Vorteil: Otto verweist an dieser Stelle zum Beispiel auf Drohnen oder auch Virtual-Reality-Brillen.

Zum anderen führt Otto Now auch eine Kaufoption ein. Kunden, die nach einer gewissen Zeit ihr Mietprodukt also behalten wollen, können es ab sofort kaufen: Dazu stellt Otto ihnen im Verlauf der Mietzeit auf Anfrage ein individuelles Angebot, bei dem eben auch die bereits geleisteten Mietzahlungen eingerechnet werden sollen.

Otto Now öffnet sich für den B2B-Bereich

Doch nicht nur die Endkunden rückt Otto in den Blick. Auch Geschäftskunden will das Unternehmen mit seinem Vermietungsservice ansprechen, wobei das Hauptaugenmerk zunächst auf Einzelunternehmern und Freiberuflern liegt. Dabei sollen die B2B-Kunden die Produkte zum gleichen Preis mieten können wie private Nutzer. „Bei Interesse und entsprechender Nachfrage werden wir unser Angebot zukünftig verstärkt auch auf diese Kundengruppe zuschneiden“, heißt es von Sören Nilsson, der Otto Now ebenfalls mitgegründet hat.

Übrigens gewährt Otto im Rahmen der neuen Optionen auch einen Blick in die laufenden Geschäfte: In einer kleinen Infografik hat das Unternehmen die beliebtesten Mietprodukte gelistet:

OttoNow Beliebte Produkte 2019

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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