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Kurzmeldung

E-Commerce treibt Adidas-Wachstum

Veröffentlicht: 09.08.2019 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 09.08.2019
Adidas-Geschäft

Auch Adidas hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2019 veröffentlicht und zeigt sich insgesamt zufrieden. Währungsbereinigt steigerte der Konzern den Umsatz um vier Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Sowohl die Marke Adidas als auch die Marke Reebok konnten Umsatzgewinne verzeichnen, nur der Umsatz bei Sport Performance verringerte sich im niedrigen einstelligen Bereich im Vergleich zum Vorjahr. Die Erklärung dafür ist aber relativ simpel: Im vergangenen Jahr sorgte die Fußball-Weltmeisterschaft für erhebliche Erlöse, die in diesem Jahr ohne zugkräftiges Sport-Event ausblieben. Als einer der Haupttreiber für das Umsatzwachstum erwies sich der E-Commerce, der mit einem Anstieg von 37 Prozent besonders deutlich zur Entwicklung beigetragen hat.

Die Brutto-Marge des Unternehmens stieg leicht um 1,2 Prozentpunkte auf 53,5 Prozent. Höhere Luftfrachtkosten und ein „weniger günstiger Preismix“, wie es vom Unternehmen heißt, drückten zwar auf das Ergebnis, seien durch positive Währungsentwicklungen, niedrige Beschaffungskosten und eine Verbesserung im Produkt- und Vertriebskanalmix aber aufgefangen worden. Das Betriebsergebnis stieg insgesamt um neun Prozent auf 643 Millionen Euro, die operative Marge konnte damit um 0,4 Prozentpunkte auf 11,7 Prozent erhöht werden.

Adidas-Jahresprognose bestätigt

Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 währungsbedingt um vier Prozent auf 11,3 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis um 13 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Dank der soliden Zahlen bestätigt Adidas die Prognose für das Geschäftsjahr 2019. Nach wie vor werde ein währungsbereinigter Umsatzanstieg zwischen fünf und acht Prozent erwartet, sowohl die Bruttomarge als auch die operative Marge sollen leicht steigen. Man geht von einem Gewinn zwischen 1,88 Milliarden Euro und 1,95 Milliarden Euro aus.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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