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Der frühe Vogel

Weltbild will jetzt auch Saatgut und Blumenzwiebeln online verkaufen

Veröffentlicht: 12.08.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 12.08.2019
Garten-Utensilien

Der Weltbild-Eigner Droege will offenbar den auf Garten und Natur spezialisierten Versandhändler Gärtner Pötschke kaufen. Wie Buchreport berichtet, soll davon Weltbild selbst profitieren: Das Unternehmen wolle mit Saatgut, Blumenzwiebeln und weiteren Produkten aus dem Garten-Segment „die neu entdeckte Begeisterung der Verbraucher für Natur und Garten noch stärker bedienen“. 

Weltbild hatte zuvor angekündigt, seinen wachsenden Nonmedia-Bereich weiter ausbauen zu wollen und bietet bereits Shop-in-Shop-Modelle für Marken mit ergänzenden Sortimenten an. Gärtner Pötschke soll als eigenständige Marke nach der Übernahme erhalten bleiben – samt eigenem Katalog und eigenem Markenauftritt. Die rund eine Million Kundenadressen des Garten-Spezialisten sollen den bestehenden relevanten Kundenstamm der Weltbild Gruppe ergänzen. 

Gärtner Pötschke wurde 1912 gegründet und hat sich auf den Versand von Produkten rund um Natur und Garten, darunter auch Saatgut und Blumenzwiebeln, spezialisiert. Zuletzt setzte das Unternehmen in Deutschland rund 40 Millionen Euro um, heißt es bei Buchreport. Im Frühjahr dieses Jahres musste der Anbieter allerdings ein Insolvenzverfahren einleiten – die Vorfinanzierung des Frühjahrsgeschäfts konnte nicht rechtzeitig gesichert werden. 

Netflix verpflichtet die „Game of Thrones“-Macher

Die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ (GoT) hat die Medienlandschaft in den vergangenen Jahren geprägt und das Qualitätsniveau für Fernsehserien deutlich angehoben. Doch ausgerechnet die letzte, abschließende Staffel sorgte für große Kritik an den Showrunnern und Autoren David Benioff und Dan Weiss. Den Streaming-Dienst Netflix scheint das aber nicht zu stören: Er investierte laut W&V jetzt satte 200 Millionen Dollar, um die beiden Serienmacher zu verpflichten.

Benioff und Weiss sollen demnach exklusiv für Netflix schreiben, produzieren und inszenieren. Damit endet die Zusammenarbeit zwischen den beiden Showrunnern und dem GoT-Sender HBO. Einzige Ausnahme des Deals: Benioff und Weiss dürfen für Disney drei „Star Wars“-Filme drehen – dieser Vertrag bestand aber auch schon vor der Verpflichtung durch Netflix. 

Bug-Bounty: Apple zahlt bis zu eine Million für Sicherheitslücken

Apple zahlt künftig mehr für das Finden von Sicherheitslücken: Das Unternehmen hat der Internet World zufolge den Maximalbetrag seines Bug-Bounty-Programms angehoben und bietet nun bis zu eine Million Dollar Belohnung. Diesen hohen Betrag soll es für besonders schwerwiegende Sicherheitslücken geben, über die ein Angreifer auf den Kern des Betriebssystems zugreifen könnte. 

Apple reagiert damit gewissermaßen auf den Markt: Der Konzern hatte bisher maximal 200.000 Dollar für das Auffinden einer Schwachstelle gezahlt. Auf dem Schwarzmarkt wurden von Hackern dagegen zum Teil Millionen für iPhone-Sicherheitslücken geboten.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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