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Kurzmeldung

Aldi Nord startet Lieferservice

Veröffentlicht: 11.09.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 12.09.2019
Aldi-Pakete

Auch Aldi-Kunden in Nord- und Mitteldeutschland können sich jetzt Produkte vom Discounter liefern lassen, wie das Unternehmen mitteilt. Allerdings stehen dafür zunächst nur Non-Food-Artikel aus dem Online-Shop aldi-liefert.de zur Verfügung, keine Produkte aus dem Sortiment der stationären Filialen. So können sich Online-Shopper derzeit unter anderem Smart TVs, Laptops oder PKW-Anhänger bringen lassen. Aldi Nord will das Angebot aber schrittweise ausbauen.

Lieferung und Rückversand kostenlos

Die Lieferung und auch ein möglicher Rückversand ist kostenlos. Kunden können die Bestellungen auch an eine Packstation ordern. Bezahlt wird mit Kreditkarte oder per PayPal. „Wir freuen uns, dass wir unsere Kunden mit ‘Aldi liefert‘ nun auch online erreichen können“, sagt Mustafa Yazici, Geschäftsführer Digital bei Aldi Nord. „Damit möchten wir unseren Kunden neben einem ausgewählten, attraktiven Sortiment auch die Möglichkeit der bequemen Online-Bestellung und Anlieferung nach Hause anbieten.“

Beim Schwesterunternehmen Aldi Süd ist man schon mehrere Schritte bzw. Fahrten weiter: Dort gibt es den Lieferservice bereits seit 2017. Auch Konkurrenten wie Real, Edeka und Rewe bieten längst eigene Lieferdienste – teils auch für Lebensmittel. Rewes Lieferdienst für Lebensmittel schaffte 2018 rund 200 Millionen Euro Umsatz. Das Unternehmen hat gerade auch einen Same-Day-Delivery-Service in einigen deutschen Ballungszentren gestartet.

Das Geschäft ist allerdings hart umkämpft, der Bereich wächst nur langsam. Die Kosten für einen solchen Lieferdienst sind hoch, die Nachfrage beim Kunden noch eher gering: Der Online-Handel mit Lebensmitteln macht derzeit noch nicht einmal ein Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes aus. In diesem speziellen Bereich konnte zuletzt vor allem der Lieferdienst Picnic punkten, der in Deutschland immer weiter expandiert.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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