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Der frühe Vogel

Rewe will Lebensmittel-Lieferdienst weiter verstärken

Veröffentlicht: 21.10.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 21.10.2019
Logo der Supermarktkette Rewe

Während der Online-Handel mit Lebensmitteln in Deutschland weiter vor sich hindümpelt, will Rewe seine bisherigen Anstrengungen noch erweitern. In einem Interview mit dem Handelsblatt sprach Jan Kunath, der sich bei Rewe unter anderem für den Bereich Rewe Digital verantwortlich zeigt, von einer offensiven Strategie: Man wolle mit dem hauseigenen Lieferservice expandieren, sich „in den Ballungszentren weiter verdichten und dort zusätzliche Standorte aufmachen“.

Einer der Schritte wird unter anderem sein, in Berlin einen dritten logistischen Standort zu eröffnen – im ersten Lieferzentrum vor Ort verzeichne das Unternehmen bereits eine komplette Auslastung. Das Auslieferungslager in Köln soll dabei als Vorbild für weitere Standorte dienen.

Um den Lieferdienst nicht nur in Ballungsgebieten anbieten zu können, sondern künftig auch flächendeckend zum Einsatz zu bringen, bindet Rewe Schritt für Schritt immer mehr selbstständige Kaufleute in sein Netz ein, die in ihren Märkten etwa Abholstationen für die Online-Kunden anbieten. Mittlerweile warten insgesamt 380 Märkte mit diesem Service auf, was der Supermarktkette allerdings noch nicht reicht: „Wir wollen bis Ende nächsten Jahres rund 650 Abholmärkte geschafft haben“, erklärt Rewe-Vorstand Kunath. Eine Auslieferung übernehmen derweil schon 130 Rewe-Kaufleute – „in Ergänzung zum zentralen Lieferdienst der Genossenschaft“, wie es beim Handelsblatt weiter heißt.

Apple Pay listet Sparkasse

Bereits Anfang des Jahres gingen Meldungen in der Branche um, dass die Sparkassen Apple Pay einführen wollen. Damals hieß es, dass man „sehr positive Gespräche mit Apple“ führe. Im Sommer ließ die Sparkasse dann noch einmal verlauten, dass man noch in diesem Jahr Apple Pay einführen werde. Apple selbst bestätigte solche Meldungen allerdings nicht: Auf der Website der Zahlungsseite fehlte bis dato ein Verweis darauf, obwohl künftige Partner dort in der Regel zu finden sind. Nun scheint die Sache allerdings in Sack und Tüten zu sein: Wie Mobiflip berichtet, wurde die Website von Apple Pay jüngst überarbeitet und nun die Sparkasse dort aufgenommen – als Finanzinstitut, das tatsächlich noch 2019 mit Apple Pay starten will.

ApplePay Screenshot Partner 2019

Primark warnt Kunden vor Online-Kauf

Der Textildiscounter Primark warnt seine Kunden, Primark-Produkte online bei Amazon zu kaufen, nachdem dort einige Produkte des Unternehmens gelistet wurden. „Wir haben keine kommerzielle Partnerschaft mit Amazon und alle Primark-Produkte, die auf der Website erscheinen, werden von Dritten zu höheren Preisen weiterverkauft. Wir ermutigen unsere Kunden, uns in unseren Filialen zu besuchen, um das beste Angebot zu finden“, zitiert FashionUnited einen Tweet von Primark. Der Discounter selbst betreibt keinen Online-Shop, sondern fokussiert sich nach wie vor auf stationäre Filialen.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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