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Kurzmeldung

Kundenprogramm Plus: Zalando stoppt Abholung von Retouren

Veröffentlicht: 06.11.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 06.11.2019
Frau mit Zalando-Paket

Vor rund zwei Jahren startete Zalando sein Kundenprogramm Plus mit extra Services wie Exklusivangeboten, Style-Beratung und der Abholung von Retouren. Jetzt wird der Dienst eingeschränkt: Zalando stoppt den Abholservice für Rücksendungen, wie Business Insider berichtet.

Ab dem 8. November müssen Zalando-Kunden ihre Rücksendungen wieder selbst aufgeben. Die Rücksendungs-Abholung sei nicht immer Zalandos Anforderungen an ein Premium-Programm gerecht geworden, heißt es etwas nebulös. Eine Mitarbeiterin des Kundenservices wird laut Business Insider konkreter: Es hätte häufiger Schwierigkeiten bei der Abholung gegeben, Zalando konnte geplante Termine bei den Kunden nicht einhalten.

Das sind die Gründe für das Aus des Zalando-Abholservices

Das bestätigt Catherine Westphal auf unsere Anfrage bei Zalando: „Seit der Einführung von Zalando Plus im Jahr 2017 haben wir festgestellt, dass die bequeme und individualisierte Retouren-Abholung von unseren Plus-Nutzern geschätzt wird, aber nicht immer unseren hohen Qualitätsstandards an einen Premium-Service entspricht, zum Beispiel bei der Termingenauigkeit der Abholung. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, den Service vorerst zu pausieren und zeitgleich an einer Lösung zu arbeiten, die unseren sowie den Anforderungen unserer Kunden in vollem Umfang entspricht.“ Plus-Kunden sollen außerdem einen Gutschein mit 20 Prozent Rabatt auf ihre nächste Bestellung erhalten, heißt es bei Business Insider.

Zalando Plus bietet kostenlose Lieferungen innerhalb von ein bis zwei Werktagen, eine persönliche Style-Beratung via Chat, zusätzliche Rabatte und einen erweiterten Kundenservice. Kunden zahlen dafür 15 Euro im Jahr. Im Mai hatte Zalando angekündigt, das Plus-Programm auch auf Frankreich und Italien auszuweiten.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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