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Kurzmeldung

Keine Kundenbewertungen mehr im Apple Online-Store

Veröffentlicht: 22.11.2019 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 22.11.2019
Apple Logo

Wer im Online-Store von Apple nach Produkten sucht und Kundenmeinungen lesen möchte, wird ab sofort enttäuscht. Apple hat das System und sämtliche Kundenbewertungen aus dem Online-Shop gelöscht. Unklar ist bislang, warum der Konzern das getan hat. Eine Anfrage von Apple Insider blieb bislang unbeantwortet.

Unklar ist daher auch, ob die Entfernung des Bewertungssystems nur vorübergehend oder dauerhaft gilt. Apple Insider nennt konkret die Apple-Stores in den USA, Großbritannien und Australien, aber auch in Deutschland fehlt die Kategorie „Bewertungen und Beurteilungen“.

Zu viele schlechte Bewertungen?

Der Schritt, vor allem angesichts von Apples Funkstille, überrascht, denn Kundenbewertungen gelten bekanntermaßen als die größte Währung im Online-Handel. Die Online-Shops von Apple sind allerdings bekannt für chronisch negative Reviews. Die Wayback Machine zeigt am Beispiel des Apple Pencil, wie die Produktseite vor der Löschung aussah. Daran sieht man auch sehr anschaulich, wie schlecht das Produkt von den Nutzern bewertet wird. Möglicherweise will der Konzern diese negativen Äußerungen durch das Löschen der Kommentarfunktion unterbinden.

Für Schlagzeilen sorgte etwa kürzlich das Video „Apple Fanboys, Where is your God now“ des YouTube-Kanals Fstoppers, der minutenlang im Prinzip nichts anderes macht als Negativ-Reviews zum neuen 16-Zoll-Macbook Pro vorzulesen. Das Video wurde am 16. November veröffentlicht, kurz darauf war das Bewertungssystem bei Apple abgeschaltet – mutmaßlich kein Zufall. Allerdings merkt Apple Insider an, dass das Video gerade einmal um die 60.000 Views hat. Ob diese vergleichsweise geringe Zahl einen Konzern wie Apple in Aufruhr versetzt, darf bezweifelt werden.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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Kommentare  

#1 Tom 2019-11-25 10:22
Ich bin Windows nutzer und das aus gutem Grund. Apple hat gerademal 17% Weltmarkt, seitdem Steve Jobs nicht mehr da ist gehts noch schlechter in dem Laden, mich rufen Apple Kunden an weil nach updates ständig Probleme entstehen, man kann nichtmal einen Drukcer treiber aktualisieren wenn man vorab nicht das OS updated, ständig funktioniert mit einmal die Appple ID nicht mehr, usw. Apple ist eh ein UAS Produkt, da wird seit Jahren abgehört, Fragt die Merkel, aber Huawai sind ja die Bösen, wer denkt in USA oder Deutschland muss eine Firma nicht alles an den Statt preis geben, der lebt wohl irgendwo, aber nicht auf diesem Planeten. Vollkommen überteuerte Produkte, schechten Support, 17 core Fehler im OS dieses Jahr gefunden, wurden also seit Jahren gehackt die super sicheren I-Phones, da arbeitet auch die Probaganda sehr gut, mein Fazit: Besser lass ich den Chinesen bei mir reinschauen und lasse die Finger von Apple, wie sagte es schon Homer Simpsons: Danke Steve Jobs, das Du uns richtig Geld abziehst für sachen die uns Google schon lange umsonst gibt.
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