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Der frühe Vogel

Zalando meldet ersten Corona-Fall

Veröffentlicht: 13.03.2020 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 13.03.2020
Zalando Hauptquartier in Berlin

Das Coronavirus betrifft den Modehändler Zalando nun sehr direkt: Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, wurde ein erstes Teammitglied in Berlin positiv auf Covid-19 getestet. Die betroffene Person sei seit der Feststellung erster Symptome zuhause. 

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihrer Familien und anderer Personen im engen Kontakt ist für uns zentral und wir wollen so schnell wie möglich wieder ein sicheres Arbeitsumfeld schaffen“, erklärt Zalando. „Wir identifizieren aktuell schnellstmöglich die Personen, die in den letzten 14 Tagen in direktem Kontakt mit dem infizierten Teammitglied standen und bitten sie nach Hause zu gehen.“ Die betroffenen Arbeitsbereiche habe der Modehändler geschlossen, um sie grundzureinigen. 

Zalando reagiert entschlossen auf die Corona-Krise: Das Unternehmen hat Reisen, Events und Besuche „auf ein geschäftskritisches Minimum“ reduziert, die Standorte sollen noch häufiger und gründlicher gereinigt und desinfiziert werden. Zudem stehe es allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens frei, jederzeit von zuhause aus zu arbeiten.

Airbnb soll ein IBM-Patente verletzt haben

Der Wohnungsvermittler Airbnb muss sich mit einer Patentklage von IBM auseinandersetzen. Der Klage seien sechs Jahre lange Gespräche vorangegangen, die ergebnislos blieben, wie der Computer-Pionier Heise Online zufolge erklärt. Insgesamt soll Airbnb vier IBM-Patente verletzen.

Unter anderem gehe es um ein Patent auf eine Methode zur Anzeige von Werbung und Anwendungen. Diese sei in den 1980er-Jahren entwickelt worden und war für den Dienst „Prodigy“, dem laut IBM „Vorläufer des heutigen Internets“, konzipiert. IBM hatte bereits Twitter und Groupon auf Verletzung dieses Patents verklagt und Lizenzdeals erwirkt. Airbnb erklärte, dass die Klage unbegründet sei.

Sexspielzeug: Wow Tech erreicht den Exit

Der ehemalige Amorelie-CFO Johannes von Plettenberg hat seinen Sexspielzeug-Hersteller Wow Tech an die Private-Equity-Gruppe CDH aus Singapur verkauft, berichtet die Gründerszene. Wow Tech war entstanden, als von Plettenberg für Amorelie den Womanizer, einen von einem Tüftler entwickelten Vibrator für Frauen, kaufen wollte, der Deal aber vom Amorelie-Mehrheitseigner ProSiebenSat.1 geblockt wurde. Von Plettenberg startete daraufhin sein eigenes Unternehmen und machte den Womanizer zum Kernprodukt.

Wie viel Geld für die Übernahme nun geflossen ist, verriet von Plettenberg nicht. Es seien aber „natürlich“ mehrere Millionen Euro gewesen – Wow Tech hatte im vergangenen Jahr 75 Millionen Euro umgesetzt und wollte in diesem Jahr die 100-Millionen-Euro-Marke knacken.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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Kommentare  

#2 Stefan Riesche 2020-03-16 12:16
@ Rafi
Nicht in der Logistik, BHQ
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#1 Rafi 2020-03-16 07:35
Hallo . Aber wo ??

Briesenlang oder grossbeeren ??

Mfg
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