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Der frühe Vogel

Online-Shop für Drogen: Mutmaßliche Betreiber festgenommen

Veröffentlicht: 04.06.2020 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 04.06.2020
Pillen und Tabletten

Dem Bundeskriminalamt ist offenbar ein Schlag gegen einen Online-Shop für Drogen gelungen: Wie der Spiegel berichtet, haben die Beamten im Mai 2020 drei Männer festgenommen, die diverse Drogen im Netz verkauft haben sollen. Die mutmaßlichen Betreiber der Drogen-Online-Shops sollen unter anderem Crystal Meth, Cannabis, Ecstasy, Amphetamin, Heroin und Kokain angeboten haben. 

Die Waren seien unter anderem über den Darknet-Marktplatz „Wall Street Market“ angeboten worden, so die Staatsanwaltschaft Bielefeld. Dort sollen die mutmaßlichen Online-Dealer ein Händlerprofil geführt haben. Als der Marktplatz abgeschaltet wurde, seien die Ermittler den drei Männern auf die Spur gekommen.

Die mutmaßlichen Online-Dealer sollen ihr Geschäft bereits seit 2017 betrieben haben und Drogen bis nach Australien, Kanada und in die USA versandt haben. Neben dem Verkauf über diverse Darknet-Plattformen hätten sie auch eine Webseite im normalen Internet betrieben, die mit jedem regulären Browser aufgerufen werden konnte.

Conrad testet einen digitalen Türsteher

Stationäre Geschäfte müssen mitunter erfinderisch werden, um die erlaubte Maximalanzahl der Kunden im Laden zu überblicken. Doch anstatt mit abgezählten Körben oder Strichlisten zu arbeiten, will Conrad diesen Prozess digitalisieren. Wie W&V berichtet, testet das Unternehmen einen digitalen Türsteher. Dieser soll über Sensoren an Ein- und Ausgängen die genaue Kundenzahl im Markt ermitteln und weiteren Kunden im Notfall den Zugang verwehren.

Das Unternehmen teste das System bereits seit dem 4. Mai in Berlin-Schöneberg. Dabei kommen keine Kameras zum Einsatz, der Datenschutz soll vollständig gewährleistet sein. Conrad könne über das System zudem den Nachweis ausspielen, dass die behördlichen Vorgaben hinsichtlich der Kundenzahl eingehalten wurden.

MyHammer profitiert von der Coronakrise

Das Handwerker-Portal MyHammer hat durch die Coronakrise einen Schub erhalten. „Deutschland sitzt im Moment zu Hause und renoviert“, erklärt MyHammer-Chefin Claudia Frese gegenüber ntv. Obwohl die Plattform ihr Marketingbudget heruntergefahren habe, sei das Geschäft im Mai um 50 Prozent gewachsen. 

Die MyHammer-Chefin spricht sich zudem für eine verstärkte Digitalisierung der Behörden aus. Denn ihrer Meinung nach sei es für Menschen, die „komplett analog arbeiten“ schwer verständlich, welche Regulierungen für digitale Plattformen relevant sind. Nur wenn die Behörden sich digitalisieren, könnten sie die Digitalisierung in der Bundesrepublik auch nach vorne treiben.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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