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Der frühe Vogel

MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy übertrifft Erwartungen

Veröffentlicht: 13.10.2020 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 13.10.2020
Filiale von MediaMarkt

Ceconomy, das Mutterunternehmen der Elektronikketten MediaMarkt und Saturn hat die Bilanz für sein Geschäftsjahr 2019/20 vorgelegt, das Ende September endete. Und wie sich zeigt, konnte das Unternehmen nicht nur eine weiterhin starke Kundennachfrage verzeichnen, sondern auch seine Online-Geschäfte fruchtbringend fortführen. Nach Angaben von Reuters online übertrafen die Zahlen daher sowohl die eigenen Prognosen als auch die Erwartungen am Markt. 

Was das im Detail bedeutet, wird sich allerdings erst am 23. Oktober 2020 herausstellen. Denn konkrete Zahlen und Eckdaten nannte Ceconomy im Rahmen der getätigten Aussagen nicht. Diese sollen erst in eineinhalb Wochen offiziell vorgelegt werden. „Der Konzern hatte zuletzt einen Betriebsgewinn (bereinigtes Ebit) von 165 bis 185 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Analysten erwarteten dem Konzern zufolge im Schnitt ein Ergebnis von 176 Millionen Euro“, heißt es weiter. Auf dem Börsenparkett sorgten die guten Nachrichten für einen deutlichen Aufschwung: Die Aktie von Ceconomy stieg zwischenzeitlich um bis zu acht Prozent.

Weil der corona-bedingte Lockdown und die damit einhergehenden Filialschließungen bei MediaMarkt und Saturn dem Konzern deutlich zusetzten, fasste der Konzern daraufhin ein straffes Sparprogramm, das unter anderem auch mit der streichung von 3.500 Vollzeitstellen einherging. Allerdings hätten die Mehrwertsteuersenkung und eine verstärkte Nachfrage nach Technik fürs Homeoffice laut Reuters positive Auswirkungen gehabt.

Allegro legt fulminanten Börsenstart hin

Der polnische Amazon-Konkurrent hat Anleger offensichtlich überzeugt und an der Börse einen beeindruckenden Start hingelegt: Um satte 50 Prozent habe die Aktie des Anbieters im Rahmen der Erstnotierung an der Warschauer Börse zeitweise steigen können: „Das Papier eröffnete bei 65 Zloty, umgerechnet 14,53 Euro, nach einem Ausgabepreis von 43 Zloty je Aktie. Damit stieg Allegro mit 14,9 Milliarden Euro prompt zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen Polens auf“, berichtet Spiegel Online. Alles in allem wurden Aktien im Wert von etwa zwei Milliarden Euro veräußert. Mit dem Geld sollen die eigennen Schulden abgebaut werden.

Die Gründung Allegros liegt bereits 20 Jahre zurück: 1999 wurde das Unternehmen aus der Taufe gehoben, um sich als potenzieller Konkurrent von Ebay an den Start zu begeben. Mittlerweile hat sich der Anbieter zu den bekanntesten polnischen Online-Händlern aufgeschwungen und konnte in den vergangenen Monaten deutlich von den gestiegenen Online-Einkäufen durch Corona profitieren: Allein im ersten Halbjahr sei der Gewinn um 48 Prozent auf fast 65 Millionen Euro angestiegen.

Lieferando: Kunden haben Einblicke in fremde Daten

Beim Essenslieferdienst Lieferando scheint es am Wochenende zu Problemen und einem Datenleck gekommen zu sein: Wie der Mutterkonzern Takeaway gegenüber Heise Online bestätigt haben soll, wurden Kunden teils sensible Daten fremder Nutzer angezeigt – darunter etwa Informationen wie Name, E-Mail-Adressen oder Adresse. Zurückzuführen war dieses Problem demnach auf Schwierigkeiten mit dem Caching-Server. Eine genaue Zahl der betroffenen Kunden hat Takeaway indes noch nicht bekanntgegeben. „Ebenso steht noch aus, ob das Problem der Datenschutzbehörde gemeldet werden muss“, heißt es.

Über die Autorin

Tina Plewinski Expertin für: Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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