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Der frühe Vogel

Intersport geht auf Distanz zu Protest-Händler in Bayern

Veröffentlicht: 07.01.2021 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 07.01.2021
Logo von Intersport an einem Gebäude

Zum Schutz der Bevölkerung und der Eindämmung der weiterhin grassierenden Pandemie hatte die Bundesregierung jüngst die Corona-Maßnahmen verschärft – der deutsche Einzelhandel wird demnach auch in den kommenden Wochen von dem verlängerten Lockdown betroffen sein. Einige Händler hatten allerdings angekündigt, gegen die Regelungen zu protestieren und ihre Geschäfte trotzdem öffnen zu wollen: unter ihnen der Sportartikelhändler Udo Siebzehnrübl, der in Bayern mehrere Intersport-Filialen betreibt.

Laut BR24 hatte Siebzehnrübl angekündigt, seine Filialen am 11. Januar für Kunden zu öffnen. Dass dies nun nicht so kommen wird und der Händler mittlerweile von seinem Vorhaben abgerückt ist, begründete er damit, dass die rechte Szene auf die Protestaktion aufmerksam geworden sei und sie für eigene Zwecke nutzen wollte. „In dieses Fahrwasser soll Intersport nicht gezogen werden, da ist eine Grenze für mich erreicht“, wird Siebzehnrübl zitiert.

Trotz der Absage der Protest-Aktion hat sich nun auch Intersport selbst eingeschaltet und sich öffentlich vom bayerischen Betreiber distanziert. Dabei verwies der Sportspezialist auf ein verantwortungsvolles Handeln, dem man gerade in der derzeitigen Situation verpflichtet sei: „Hier geht es um gesellschaftliche Verantwortung und die haben wir alle zu tragen“, kommentierte Vorstandschef Alexander von Preen nach Informationen von Fashion United. Es sei zwar richtig, dass der Lockdown den Verbund und die dazugehörigen Geschäfte gleichermaßen vor große wirtschaftliche Hürden stelle, dennoch trage das Unternehmen die Entscheidungen von Bund und Ländern mit, um das Corona-Virus einzudämmen.

Delivery Hero will Milliarden einnehmen

Die Essensplattform Delivery Hero will an frisches Geld kommen: Mithilfe einer Barkapitalerhöhung sollen rund 9,4 Millionen neue Stammaktien ausgeben werden, berichtet die WirtschaftsWoche. Diese Aktionäre sollen im Rahmen des Prozesses kein Bezugsrecht erhalten. Stattdessen sollen die Aktien gezielt institutionellen Investoren zum Angebot gemacht werden. Sie entsprechen dabei etwa 4,7 Prozent des Konzern-Grundkapitals und sollen für potenzielle Geldgeber eine attraktive Möglichkeit der Investition bieten. Auf dem Börsenparkett kam die Ankündigung jedoch nicht gut an: Der Kurs von Delivery Hero knickte zunächst um vier Prozent ein.

Twitter und Facebook sperren Donald Trump

Donald Trump wurde vorläufig in mehreren sozialen Netzwerken gesperrt. Hintergrund dieser Maßnahme sind gewalttätige Ausschreitungen in der US-Hauptstadt Washington, bei denen eine große Menschenmenge an Trump-Unterstützern vom Weißen Haus zum Kapitol zog und dieses stürmte. Bei den Ausschreitungen habe es mehrere Verletzte und Tote gegeben. Als Reaktion sperrten mehrere Online-Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter vorübergehend den Account des abgewählten Präsidenten. Trump wird nach Angaben der Zeit vorgeworfen, „wiederholt und schwerwiegend“ gegen Richtlinien der Portale verstoßen und speziell auch Sympathie für die Angreifer gezeigt zu haben. „Wir lieben Euch. Ihr seid sehr besonders“, hatte er demnach zuvor bei Facebook verkündet.

Über die Autorin

Tina Plewinski Expertin für: Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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