Der frühe Vogel

Ikea-Beteiligung: Mietmöbel-StartUp startet in Deutschland

Veröffentlicht: 13.05.2022 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 13.05.2022
Filiale des Möbelhauses Ikea

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das der schwedische Möbelgigant Ikea in der Vergangenheit immer wieder postuliert hat. Ein Konzept, bei dem Möbel vermietet und den Produkten auf diesem Weg ein längeres Leben beschert werden, passt da gut ins Portfolio. In diesem Rahmen ist auch das dänische StartUp Nornorm entstanden – gegründet wurde es „in einer Partnerschaft mit dem Möbelhaus“, wobei Ikea nach aktuellem Stand noch rund 18 Prozent der Anteile halten soll. Und dieses Jungunternehmen soll nach Angaben von t3n seine Geschäfte nicht mehr nur in Skandinavien und den Niederlanden betreiben, sondern nun auch nach Deutschland kommen.

Im Zentrum des Geschäftskonzepts stehen Büromöbel, also Tische, Stühle und Sofas für Unternehmen, aber auch die Ausstattung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Die Designermöbel werden ganz im Sinne der Nachhaltigkeit nicht ausschließlich neu eingekauft, sondern in Teilen auch gebraucht, etwa aus der Auflösung bestehender Büros. Dabei könne Nornorm bereits namhafte Kunden wie die Online-Bank Klarna oder den Küchengeräte-Spezialisten Elektrolux vorweisen. 

„Eine einmalige Grundgebühr von 15 Euro pro Büro-Quadratmeter sorgt dafür, dass sich das Möbelabo vor allem dann lohnt, wenn es über längere Zeit genutzt wird“, wird der Dienst bei t3n weiter erläutert. Nornorm kümmert sich im Zuge der Mietung um Arbeitsplatzgestaltung, Lieferung sowie die Montage der angemieteten Möbel. Sobald kein Bedarf mehr an den Möbeln besteht, werden diese innerhalb von 90 Tagen wieder abgeholt und dann recycelt oder weitervermietet.

Jack Dorsey wird „nie wieder CEO sein.“

Im Hause Twitter wird es dieser Tage einfach nicht langweilig. Nachdem der milliardenschwere Unternehmer Elon Musk das soziale Netzwerk übernommen hat, habe es in der Branche jüngst Gerüchte gegeben, nach denen der ehemalige Twitter-Chef Jack Dorsey eventuell wieder als Chef der Firma eingesetzt werden soll. Diese Spekulationen haben sich offenbar als falsch erwiesen, denn Dorsey meldete sich selbst via Twitter zu Wort und widersprach dem Ganzen: „Nö, ich werde nie wieder CEO sein“, kommentierte er, ohne dabei eine nähere Begründung abzugeben, berichtet Heise Online.

Zumindest in ihren gewünschten Ausrichtungen für Twitter scheinen sich Musk und Dorsey ähnlich zu sein: So streben beide mehr Redefreiheit auf Twitter an. Das Thema der Redefreiheit wird aktuell heiß diskutiert, da Musk angekündigt hatte, die Twitter-Sperre des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump wieder aufzuheben. Der Account war Anfang 2021 gesperrt worden, weil Trump den gewaltsamen Sturm auf das Kapitol in Washington, D.C. „befürwortet und eine antidemokratische Stimmung angeheizt hatte“, hieß es damals. Auch Dorsey sprach sich gegen eine permanente Verbannungen von Einzelpersonen aus.

Viele Stellen können nicht besetzt werden

Viele Unternehmen stehen derzeit vor dem Problem, dass sie keine qualifizierten Mitarbeiter finden. Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg haben herausgefunden, dass im ersten Quartal 2022 1,74 Millionen Stellen unbesetzt blieben, was einem neuen Rekordwert entspricht. „Nicht nur die Zahl der offenen Stellen ist nach der Corona-Krise wieder stark angestiegen, auch die Zahl der Arbeitslosen ist in beiden Landesteilen gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich gesunken“, wird Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis bei der Tagesschau zitiert. „Dies ist ein Hinweis darauf, dass sich die Personalsuche in vielen Bereichen wieder schwieriger gestaltet.“

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Über die Autorin

Tina Plewinski
Tina Plewinski Expertin für: Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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