Kritik von Kunden

Dazn-Bestandskunden zahlen ab August doppelten Preis fürs Abo

Veröffentlicht: 01.07.2022 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 01.07.2022
Dazn-Reporterin Diletta Leotta

Wer gern viele unterschiedliche Sportarten live verfolgen möchte, hat’s nicht leicht: Läuft das jetzt bei Prime Video, Dazn, Sky, Magenta – oder sogar im Free TV? Die Streamingdienste kämpfen um ihre Zuschauer – aber längst nicht jeder will diverse verschiedene Abos abschließen. Anbieter Dazn hatte schon Anfang des Jahres eine erhebliche Preissteigerung seines Abos für Neukunden angekündigt (siehe Infobox) – ab August gelten die neuen Preise auch für Kunden, die schon vorher Abonnenten waren, wie Spiegel Online berichtet.

Dazn-Monatsabo kostet jetzt fast 30 Euro

Die Dazn-Abo-Preise verdoppeln sich: Das Monatspaket kostet künftig 29,99 statt 14,99 Euro, das Jahres-Abo 274,99 statt 149,99 Euro. Dazn hatte die Preisexplosion schon im Januar begründet: „Damit wird die Sportplattform der Qualität und der Wertigkeit ihres seit Saisonbeginn stark erweiterten Angebots gerecht und positioniert sich mit einem angemessenen Preis im Marktgefüge“, hieß es. Dazn hatte in den vergangenen Jahren viel Geld für Übertragungsrechte ausgegeben und muss das jetzt wieder reinholen. So zeigt Dazn etwa unter anderem das Freitagabend- und Sonntagnachmittag-Spiel der Bundesliga live, fast alle Spiele der Champions League mit den fünf deutschen Mannschaften sowie verschiedene Partien aus Basketball, American Football, Boxen und Darts.

Dazn-Nutzer sind enttäuscht

Bei Twitter regen sich erste Kunden bereits auf und kündigen an zu kündigen.

Woher stammt der Name „Dazn“?

Der Markenname erklärt sich aus der verkürzten Beschreibung von „da zone“ – dem Zustand völliger Konzentration und Fokus auf das bevorliegende Spiel bzw. Ereignis.

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Über den Autor

Markus Gärtner
Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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