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Spark-Aufkleber: E-Matters stellt offenen Sticker für Nachbestellungen vor

Veröffentlicht: 27.01.2016 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 27.01.2016 | Gelesen: 2131 mal

Amazon hat es mit seinem Dash-Button vorgemacht: Einfaches Nachbestellen von Verbrauchsgütern per Knopfdruck. E-Matters hat nun eine eigene Lösung vorgestellt, die – anders als bei Amazon – frei konfigurierbar und damit vielseitig einsetzbar ist.

Spark bei der Nutzung an einem Kühlschrank

© E-Matters (Foto: Idprod / Dreamtime)

Kaffee, Toilettenpapier und Waschmittel gehören zu den Paradebeispielen von Produkten, wenn es um einfache Nachbestellsysteme wie Amazons Dash-Button geht. Inzwischen haben auch andere Unternehmen eigene Lösungen für das schnelle und unkomplizierte Nachbestellen von solchen Verbrauchsgütern auf den Markt gebracht. Nun hat auch E-Matters einen eigenen Sticker, den Spark-Aufkleber, vorgestellt. Dieser ist allerdings im Vergleich zu bisherigen System offen, kann also frei konfiguriert werden.

Die Entscheidung, das System so zu gestalten, erklärt E-Matters mit dem Wunsch der Kunden, Dinge selbst entscheiden zu können. „Welches Waschmittel soll es sein? Wann und wie will ich es erhalten, vielleicht sogar in regelmäßigen Abständen? Einmal den QR-Code gescannt, kann der Kunde entsprechend seiner Wünsche Menge, Produkt, Lieferung oder Abholung festlegen und bei Bedarf die Bestellung für Wiederholungen automatisieren“, so der E-Commerce Software-Hersteller und Dienstleister. Diese Einstellungen können auch schon vom Händler bei der Übergabe des Spark-Aufklebers in der Filiale vorgenommen werden, der Kunde spart sich also die Einrichtung.

Neben dem Nachbestellen gibts auch viele weitere Funktionen

„Für den Händler bietet der Aufkleber eine Möglichkeit, seinen Kunden einen Extra-Service zur Nutzung und zum Wiederkauf seiner Produkte zu liefern“, heißt es bei E-Matters weiter. Der Spark-Aufkleber funktioniert, indem der Kunde mit seinem Smartphone den QR-Code auf dem Sticker scannt. Anschließend kann er per Click die eingestellten Produkte nachbestellen. Aber da endet die Funktionsweise des Spark-Aufklebers nicht: Es können auch Produkt- oder Serviceinformationen, die Bedienungsanleitung des Geräts, Ersatzteile, Zubehör oder auch der jeweilige Bestellstatus hinterlegt und abgerufen werden.

„Mir fallen noch viele Einsatzmöglichkeiten für den Spark-Aufkleber ein“, kommentiert Kevin Besthorn, Gründer und Geschäftsführer von E-Matters. „Ich bin überzeugt, dass auch im B2B ein großes Potenzial herrscht, beispielsweise um das passende Ersatzteil zu finden und Verschleißprodukte nachzubestellen.“

Der Spark-Aufkleber vertraut auf den QR-Code

Die Möglichkeiten, die der Spark-Aufkleber bietet, sind also vielfältig. Der Spark-Aufkleber verhält sich in diesem Punkt also ähnlich wie der Service-Button, den Otto vor wenigen Monaten vorgestellt hatte. Auch hier handelt es sich um einen Sticker, über den Nachbestellungen aber auch eben weitere Informationen zum Gerät aufgerufen werden können. Für Technik-Fans hat der Spark-Aufkleber allerdings einen kleinen Nachteil: Er bietet keine NFC-Funktion, wie sie etwa Ottos Service-Button verwendet. Damit wird für das Scannen des Spark-Aufklebers wieder eine extra App notwendig und die Handhabung ein My umständlicher. Freuen dürften sich hingegen alle, deren Smartphone nicht NFC-fähig ist.

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