Teilen Teilen Kommentare Drucken

Belebt Social Commerce das Geschäft? | hybris GmbH

Veröffentlicht: 07.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 07.03.2013

Noch vor kurzer Zeit bedeutete Einkaufen für viele, mit Freunden in einer Einkaufsstraße zu bummeln. Auch wenn diese Zeiten wunderschön waren, werden Shoppingtouren mit Freunden immer seltener. Denn heute sind wir meist viel zu beschäftigt oder wohnen zu weit von unseren Freunden entfernt. Das Shoppen in Einkaufsstraßen wird seit Neustem durch das Internet ergänzt oder sogar ersetzt.

Wir brauchen nur „Social Shopping“ im Internet eingeben und schon können wir zusammen mit unseren Freunden auf zahlreichen Webseiten einkaufen. Viele der Social Commerce-Technologien verfügen über Echtzeit-Funktionen wie Chats oder Live Browsing.  Durch die Integration von Twitter oder Facebook auf den heutigen Onlineshops (z.B. über Facebook Connect Login oder den Like-Button) ist es möglich, unseren Freunden jederzeit mitzuteilen, welche neuen Schuhe uns besonders gut gefallen oder welche Hose wir soeben gekauft haben. Durch dieses Word-of-Mouth Advertising können Marken ihren Bekanntheitsgrad ohne große Marketingkosten enorm steigern.

Um trotz des boomenden Onlinehandels Kunden in das Ladengeschäft zu locken, müssen Unternehmen lernen, über den Tellerhand zu blicken und ihr Geschäft weiterzuentwickeln. Sie müssen Wege finden, um Social Shopping zu integrieren und den Weg in ihre Läden ansprechend zu gestalten.

Aber wie können Unternehmen die Hürde zwischen Online-Kanälen, sozialen Technologien und dem Ladengeschäft nehmen? Grundvoraussetzung ist eine einheitliche eCommerce-Plattform, die sämtliche Kanäle konsistent miteinander verknüpft und es Unternehmen ermöglicht, Kunden zwischen den Kanälen zu transferieren.

Einige Unternehmen setzen solche Technologien bereits erfolgreich ein. Der österreichische Schuhhändler Humanic lockt beispielsweise seine Kunden durch YouTube Videos in die Ladengeschäfte. Ebenso können gezielte Marketingaktivitäten wie Rabattaktionen oder Produktangebote über Social Networks für verstärkten Traffic im Ladengeschäft sorgen.

Diese Beispiele sind keine Erfolgsformel für jedes Unternehmen, aber man kann von ihnen lernen. Kundenzufriedenheit sollte bei einer Social Commerce Strategie immer die höchste Priorität haben.

Dass Vertriebskanäle nicht nebeneinander, sondern aus Kundensicht beliebig kombiniert werden, belegen auch die Ergebnisse der aktuellen Studie des ECC Handel in Zusammenarbeit mit hybris. Die Studie „Von Multi-Channel zu Cross-Channel – Konsumentenverhalten im Wandel“ zeigt, dass eine Verknüpfung des stationären Einkaufs mit dem Online Handel für einen nachhaltigen Erfolg heute unerlässlich ist.

[caption id="attachment_2661" align="alignnone" width="150" caption="Mark Holenstein, Vice President Central Europe, hybris GmbH"][/caption]

Schreiben Sie einen Kommentar

Newsletter
Abonnieren
Bleibe stets informiert mit unserem Newsletter.