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Die wichtigsten Payment-Kennzahlen im deutschen Online-Handel

Veröffentlicht: 27.04.2016 | Autor: Julia Ptock | Letzte Aktualisierung: 27.04.2016

Die neue Infografik der Internet World Messe hat das Thema Payment im deutschen E-Commerce aufgegriffen und veranschaulicht die wichtigsten Kennzahlen zum Punkt Online-Payment für 2016. Dabei wird gezeigt, welche Payment-Varianten Händler und welche die Kunden bevorzugen.

Frau überlegt zwischen verschiedenen Payment-Arten hin und her

(Bildquelle Payment-Mix: Barabas Csaba via Shutterstock)

Immer wieder werden Studien zum Payment-Sektor in Deutschland veröffentlicht. Einen Überblick zu behalten, gestaltet sich dabei teilweise äußerst schwierig. Nun hat die Internet World Messe die wichtigsten Kennzahlen grafisch zusammengefasst.

Ratenkauf, Nachnahme und abgesicherte Rechnung sind teuer

Dabei unterteilt die Internet World Messe in Verkäufer- und Käufersicht. Händler können mit Hilfe der Grafik sehen, wie sich dank Payment-Angeboten Kosten und Risiko steuern lassen können und ob das Thema Mobile Payment bei den Konsumenten angekommen ist.

Aus Sicht der Online-Händler ergeben sich folgende Ergebnisse:

  • Durchschnittlich werden 5,3 verschiedene Zahlungsarten angeboten.
  • Nur 28 Prozent bieten abhängig von der Kundengruppe unterschiedliche Zahlungsarten an.
  • Die für Händler teuersten Payment-Arten sind Ratenkauf, Nachnahme und durch Dienstleister abgesicherte Rechnung. Die günstigsten sind Vorkasse, Lastschrift und Sofort-Überweisung.

Aus Sicht der Kunden sieht dies schon anders aus. Der beliebteste Zahlungsweg ist Paypal. Nur knapp dahinter liegt die Zahlung auf Rechnung. Tatsächlich ist Paypal mit 95 Prozent das bekannteste Online-Bezahlsystem bei den Deutschen. Amazon Payments und Giropay folgen abgeschlagen auf Platz zwei und drei.

Paypal hat vergleichsweise niedrigen Warenkorbwert

Besonders interessant: Abhängig vom Zahlungsverfahren steigt und fällt die Höhe des Warenkorbwertes. Der höchste durchschnittliche Warenkorbwert findet sich naturgemäß beim Ratenkauf bzw. bei der Finanzierung. Aber auch der Rechnungskauf hat einen durchschnittlichen Warenkorbwert von 137 Euro. Paypal hingegen nur 89 Euro.

Die Zahlen zeigen deutlich, dass Händler zwischen Kosten und Nutzen abwägen müssen. Zwar zählt der durch einen Dienstleister abgesicherte Rechnungskauf aus Sicht der Händler zu den teuersten Payment-Arten, doch punktet er wiederum durch die Beliebtheit bei den Kunden und durch den vergleichsweise hohen Warenkorbwert.

Weitere Kennzahlen finden Sie auf der nachfolgenden Grafik, die ein Ausschnitt der Internet World Messe Infografik „Payment im deutschen E-Commerce 2016 in Zahlen“ ist.

Ausschnitt Infografik Payment im deutschen E-Commerce 2016 in Zahlen Internet World Messe
© Internet World Messe

 

Kommentare  

#1 Nikolas 2016-04-27 16:34
Um mit Verkauf auf unbekannten Markt beginnen zu können, muss man ihn kennen! Oder jemandem um die Hilfe mit Einführung unseres Geschäftes bitten. Uns hat eine Firma aus Polen geholfen, die „Nowe Kolory” heißt. Sie haben sich professionell mit dem ganzen Vorbereitung zum Online-Verkauf auf dem britischen Markt beschäftigt
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