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Nicht rechtssicher: Online-Händler schwächeln beim E-Mail-Marketing

Veröffentlicht: 06.05.2016 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 06.05.2016

Rechtssicherheit ist eines der wichtigsten Aspekte im Online-Handel. Denn wer nicht rechtssicher handelt, riskiert kostspielige Abmahnungen. Auch im Bereich E-Mail-Marketing müssen rechtliche Punkte berücksichtigt werden. Doch hier scheinen viele Händler noch Probleme zu haben: Eine neue Studie zeigt, dass zahlreiche Unternehmen hier noch Nachholbedarf haben.

E-Mail-Marketing

(Bildquelle E-Mail Konzept: Who is Danny via Shutterstock)

Ein allgemeingültiges Konzept für Newsletter- bzw. E-Mail-Marketing gibt es nicht. Dafür spielen viel zu verschiedene Faktoren und Fragen eine Rolle: Welches Sortiment bzw. welche Angebote sollen beworben werden? Welche Eigenschaften hat die Zielgruppe? Wie möchte ich mein Unternehmen und die Marke darstellen? Welchen Fokus möchte ich legen? Und und und … Eins sollten alle Newsletter jedoch gemeinsam haben. Sie sollten rechtssicher sein, sonst drohen dem unternehmerischen Absender Abmahnungen.

Viele E-Mail-Konzepte sind nicht rechtssicher

Dass es jedoch bei vielen Unternehmen immer noch Schwierigkeiten gibt, zeigt eine neue Studie der Unternehmensberatung Absolit Dr. Schwarz Consulting. Diese hat das E-Mail-Marketing verschiedener Versandhändler genauer unter die Lupe genommen und dabei nicht wenige Mängel offengelegt. Das wohl gravierendste Ergebnis: Bei neunzig Prozent der untersuchten Anbieter wurden rechtliche Beanstandungen festgestellt. „Nur jeder zehnte Online-Händler mailt rechtssicher“, schreibt das Unternehmen.

Vier der insgesamt 41 untersuchten Online-Händler haben sogar auf das vorgeschriebene Double-Opt-in-Verfahren verzichtet. Weiteren Nachholbedarf gibt es beim Thema der mobilen Anpassung: Die Hälfte aller E-Mails hatte für das Smartphone eine zu kleine Schrift. Und bei lediglich 18 Prozent fand sich eine Kurzzusammenfassung, die für mobile Geräte hilfreich ist. Ebenfalls desolat ist die Situation bei Smartwatches: Auf den digitalen Uhren konnten ganze 44 Prozent aller E-Mails nicht gelesen werden.

Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten: Bei allen Anbietern waren die Newsletter mit maximal zwei Klicks zu erreichen. Mehr als 8 von 10 Online-Unternehmen haben sogar eine freundliche Begrüßungs-E-Mail angelegt.

 

2016 - Studie Versandhandel E-Mail-Marketing
Dropbox: © Absolit Dr. Schwarz Consulting

In eigener Sache: Hinweisblatt und Workshop zum E-Mail-Marketing

Sie wollen Ihre E-Mail-Marketing-Strategie verbessern und rechtssicher machen? Der Händlerbund hat zu diesem Zwecke ein Hinweisblatt erstellt, auf dem Sie alle wichtigen Aspekte und Tipps finden. Dieses können Sie sich hier herunterladen:

Hinweisblatt ansehen 

Sie wollen noch mehr und Ihr Wissen rund um E-Mail-Marketing aufpolieren? Dann haben wir genau das Richtige für Sie: Im Zuge der Händlerbund Akademie findet am 1. September 2016 in Berlin ein entsprechender Workshop statt. Dort heißt es: „Wer die E-Mail nicht ehrt, ist des Kunden nicht wert?!“ und Sie können sich über aktuelle Trends informieren und sich in die Materie des E-Mail- bzw. Newsletter-Marketings vertiefen.

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