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Fashion-Shopping-Studie: Soziale Netzwerke mit überraschend niedriger Relevanz

Veröffentlicht: 30.01.2017 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 30.01.2017

Soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram haben innerhalb des digitalen Modehandels eine weitaus geringere Bedeutung als vermutet, denn nur 9 Prozent der Befragten nutzen während ihres Online-Shopping-Erlebnisses die sozialen Netzwerke. Die meisten steuern dagegen direkt die Online-Shops der Markenseiten an.

Lady shoppt Mode online

© wavebreakmedia - Shutterstock.com

Die Unternehmensberatung AT Kearney hat sich in einer Studie mit dem digitalen Modehandel auseinandergesetzt. Dabei sollte unter anderem festgestellt werden, wie sich die Shopper im Netz bewegen und an Fashion-Produkte gelangen. Es wurden rund 1.000 Konsumenten befragt, die Angaben zu ihren Präferenzen und Gewohnheiten machen sollten.

Der wichtigste Grund, warum die Kunden eher den digitalen als den stationären Modekauf bevorzugen, ist die Bequemlichkeit. Aber auch die Auswahl und die Preise wurden in der Befragung oft als Beweggründe genannt. Gleichzeitig sehen die Kunden jedoch auch mehrere Hürden bei dieser Art und Weise, sich Fashionprodukte zuzulegen. So haben viele Schwierigkeiten dahingehend, die richtige Größe festzustellen, also die korrekte Passform zu finden. Auch die Qualität der Ware lässt sich dabei nicht wirklich einschätzen.

Fashion-Shopping: Social-Media-Plattformen spielen kaum eine Rolle

Die Studie hat außerdem feststellen können, dass die meisten Besucher der Online-Shops die Markenseiten zielgerichtet ansteuern. Eine erstaunliche Erkenntnis der Befragung: Trotz der großen Popularität von sozialen Netzwerken spielen diese bei den Fashion-Shoppern eher eine untergeordnete Rolle. Gerade mal 9 Prozent nutzen also Plattformen wie Facebook oder Instagram, um sich Kleidung zuzulegen. Statista hat diesen Teil der Studie noch einmal anschaulich zusammengefasst:

 

Infografik: Google schlägt Facebook & Co. | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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