Mastercard-Studie: 41 Prozent der europäischen Surfer kaufen wöchentlich online ein

Veröffentlicht: 28.03.2017 | Geschrieben von: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 28.03.2017

Mastercard stellt zum ersten Mal seinen „Masterindex zum europäischen E-Commerce und neuen Bezahlarten“ vor. Dieser trifft Aussagen zu den Vorlieben der europäischen Konsumenten, wenn es um das Thema Online-Shopping geht.

Europa-Tastatur

© niroworld - Shutterstock.com

Der Payment-Anbieter Mastercard hat erstmals seinen „Masterindex zum europäischen E-Commerce und neuen Bezahlarten“ veröffentlicht und hierbei unter anderem untersucht, wie oft europäische Konsumenten online einkaufen, was sie sich bevorzugt zulegen und welche Rolle der grenzüberschreitende Online-Handel spielt. Es wurden insgesamt 42.881 Menschen aus 23 Ländern befragt, wobei die Probandengröße je nach Land variierte.

Briten sind die aktivsten Online-Shopper

Das grundlegende Urteil der Studie lautet, dass die Europäer als „begeisterte Online-Shopper“ bezeichnet werden können, denn jeder vierte Internet-Nutzer in Europa kauft mindestens ein Mal in der Woche Produkte oder Services online. Dabei sind Surfer aus Großbritannien die mit recht großem Abstand aktivsten Shopper, denn 41 Prozent sollen laut Mastercard wöchentlich online einkaufen. Dahinter folgen die Iren mit 32 Prozent und die Deutschen mit 30 Prozent.

Wenn es nach der Mastercard-Studie geht, sind Kleider und Schuhe europaweit die beliebteste Kategorie (48 Prozent). Danach kommen Tickets (34 Prozent), elektronische Geräte (33 Prozent) sowie Bücher (31 Prozent). Bei den Deutschen einzeln betrachtet sieht die Reihenfolge zumindest etwas anders aus, denn bei ihnen landen Bücher auf dem zweiten Platz und Tickets „nur“ auf dem fünften.

Mastercard-Studie bestätigt Cross-Border-Potenzial

Mehr als 40 Prozent der europäischen Online-Shopper kaufen mindestens ein Mal im Jahr bei einem ausländischen Anbieter ein. Hierzulande geschieht dies eher aufgrund der Verfügbarkeit eines gewünschten Produktes (40 Prozent) als aufgrund eines speziellen Angebots (36 Prozent). Auch hier sind Kleidung und Schuhe vergleichsweise am begehrtesten.

Schlussendlich hat Mastercard als Payment-Anbieter natürlich auch geschaut, wie es bei den beliebtesten Online-Zahlungsmethoden aussieht. „In Tschechien, Deutschland, den Niederlanden und Polen ist die Bestellung auf Rechnung doppelt so beliebt wie Kartenzahlung“, so Mastercard. Bei neuen Zahlungsmethoden wie E-Wallets, Bank-Apps und QR-Code-Scanning konnte jedoch auch wachsendes Interesse festgestellt werden. Jeweils 20 Prozent der Norweger und Griechen nutzen derartige Technologien sogar bereits.

Infografik von Mastercard

© Mastercard

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