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Otto.de-Studie: So shoppt Deutschland online

Veröffentlicht: 28.11.2017 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 28.11.2017

„Wie shoppt Deutschland online?“ – Genau dieser Frage ist das Marktforschungsinstitut Kantar TNS im Auftrag von Otto.de nachgegangen. Eines der zahlreichen Ergebnisse der Studie: Frauen neigen im Vergleich zu Männern eher zu Spontankäufen.

Lady shoppt online

© Karramba Production - Shutterstock.com

Das Marktforschungsinstitut Kantar TNS hat im Auftrag von Otto.de eine umfangreiche Studie durchgeführt, die das grundlegende Thema „Online-Shopping in Deutschland“ hat und für die insgesamt 1.290 Konsumenten ab 18 Jahren befragt wurden. Das digitale Einkaufsverhalten der deutschen Konsumenten wurde unter anderem in Relation zu verschiedenen Faktoren wie dem Geschlecht, das Alter und der Herkunft analysiert, um dadurch aussagekräftige Ergebnisse zu generieren.

Intrinsische Auslöser & externe Faktoren

Insgesamt zeigt sich zunächst, dass 72 Prozent der Befragten Produkte oder Dienstleistungen im Netz kaufen. „Vor allem jüngere Paare und Familien versorgen sich in vielen Produktkategorien über das Internet“, heißt es in der Pressemitteilung von Otto.de. Die Wahrscheinlichkeit eines Spontankaufs ist bei vermeintlich kleineren Produkten wie Bücher und CDs, aber auch Kosmetik-Artikeln weitaus höher, wobei Frauen im Vergleich zu Männern häufiger ungeplant zugreifen.

Die Studie hat aber auch ergeben, dass Gemütszustände eine entscheidende Rolle beim Online-Shopping spielen. Vor allem Jüngere wollen sich damit belohnen, ihre Laune verbessern oder schlichtweg etwas Neues ausprobieren. Neben den sogenannten intrinsischen Auslösern kommen aber auch externe Faktoren wie Rabatte sowie das Erreichen eines bestimmten Warenkorbwertes für einen kostenlosen Versand hinzu.

Fach- & Universalhändler bei Elektronik gleichauf

Rechnung und PayPal sind die beliebtesten Zahlungsmittel, Männer bevorzugen den Kauf von Technik, Frauen hingegen Produktkategorien wie Kleidung, Beauty und Schmuck – andere Ergebnisse der Otto.de-Studie bestätigen Feststellungen, die bereits aus vorherigen Untersuchungen extrahiert wurden. Recht überraschend ist dafür die Tatsache, dass die Präferenz, Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte bei einem Fachhändler im Internet zu kaufen, mittlerweile genauso hoch ist wie bei einem Universalhändler.

„Online-Shopping ist in Deutschland längst eine Selbstverständlichkeit“, fasst Marc Opelt, Bereichsvorstand Marketing und Sprecher der OTTO-Einzelgesellschaft, die Ergebnisse der Studie zusammen. „Das zeigt: Unser Spaß an der Digitalisierung, unsere Neugierde auf Innovationen und unsere Wandlungsfähigkeit werden belohnt.“ Die Studie mache Opelt zufolge deutlich, dass das Limit längst noch nicht erreicht sei. „Neue Produktgruppen und Technologien werden verstärkt vom Kunden nachgefragt. Sie werden schon in naher Zukunft das Shopping-Erlebnis im Internet noch einfacher, noch genialer machen.“

 

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