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Falsches Geschenk? Nur die wenigsten machen vom Umtausch Gebrauch

Veröffentlicht: 11.12.2017 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 11.12.2017

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Gefahr, mal wieder das völlig falsche Geschenk zu bekommen. Einer neuen Studie zufolge spielt die Möglichkeit der Retoure aber nur in den wenigsten deutschen Haushalten eine Rolle.

Geschenkeaustausch
© LightField Studios / shutterstock.com

Socken, Küchengeräte, eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft – die Liste von unpassenden Weihnachtsgeschenken ist lang. Dazu noch der Fakt, dass es laut Groupon in jeder Familie diesen einen „Unbeschenkbaren“ gibt, lässt das Weihnachtsfest immer häufiger in Stress ausarten, statt Besinnlichkeit zu verbreiten. Doch trotz der vielen Fettnäpfchen, die unterm Weihnachtsbaum lauern können, nehmen nur die wenigsten Deutschen die Möglichkeit eines Umtausches wahr. Das hat jetzt die Otto Group mithilfe einer Befragung unter 3.000 Konsumenten herausgefunden.

Jeder Zweite hält keinen Umtausch für „sehr wahrscheinlich“

Von den befragten Teilnehmern halten es 51,3 Prozent für „sehr wahrscheinlich“, dass sie keine Geschenke umtauschen werden. Weitere 28,3 Prozent werden „wahrscheinlich“ das ursprüngliche Geschenk behalten und 12 Prozent sind sich hinsichtlich einer möglichen Retoure unschlüssig. Nur 5,4 Prozent tendieren zu „wahrscheinlich“ und 2,8 Prozent zu „sehr wahrscheinlich“, wenn es um den Umtausch von falschen Geschenken geht.

Allerdings muss es bei verpatzten Geschenken auch nicht immer gleich ein Umtausch sein. Immerhin ein Viertel entledigen sich ungewünschter Präsente einfach mit dem weiter verschenken. Auch das Einlagern (22 Prozent) ist eine beliebte Methode, getreu dem Motto: „aus den Augen, aus dem Sinn.“ In die Mülltonne wandern unpassende Geschenke aber nur sehr selten: Lediglich zwei Prozent schmeißen falsche Geschenke tatsächlich weg.

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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Kommentare  

#1 Thoralf 2017-12-12 07:27
War "eBay" & Co. keine Antwortoption? (Mein erster Gedanke...)
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