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Studie: Spracheinkäufe finden bisher kaum Einsatz in der Praxis

Veröffentlicht: 14.05.2018 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 14.05.2018 | Gelesen: 1137 mal

Der aufstrebende Markt des Voice-Commerce scheint bei den Verbrauchern noch nicht richtig angekommen zu sein. Selbst wer ein solches Gerät besitzt, nutzt es nur sporadisch zum Online-Shopping. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie „Reimagining Commerce“ von Episerver.

Frau schreit
© Paranamir / shutterstock.com

Immer wieder neue Gadgets sollen den Verbrauchern das Leben so einfach wie möglich machen. Smarte Sprachassistenten regulieren dafür nicht nur die technischen Geräte im Haushalt, sie können auch für das Einkaufen im Netz mühelos verwendet werden. Dieser Möglichkeit steht ein Großteil der Nutzer allerdings noch skeptisch gegenüber: Wie die neue Studie „Reimagining Commerce“ von Episerver offenbart, besitzen zwar 39 Prozent der weltweit 4.000 befragten Teilnehmer ein sprachgesteuertes Gerät, allerdings nutzt davon nur jeder Dritte dieses auch für den Online-Einkauf.

„ [...] gegenüber dem Einkaufen über die neuen Devices wie Smartwatches sind sie eher skeptisch eingestellt“, erklärt Ed Kennedy, Director of Digital Commerce Strategy bei Episerver die aktuellen Gewohnheiten der Verbraucher. „Marken und Retailer können dabei helfen, diese Skepsis zu überwinden, indem sie das Einkaufen über diese Devices für die Verbraucher angenehm gestalten. Die Verbraucher erwarten schlicht ein nahtloses Einkaufserlebnis, egal auf welchem Gerät und gerade beim Gerätewechsel erwarten sie Konsistenz. Marken, die das richtig umsetzen, stehen bei den Konsumenten hoch im Kurs.“

Fehlende Informationen werden von Nutzern bestraft

Für die Studie von Episerver wurden jeweils 1.000 Konsumenten aus Deutschland, den USA, Großbritannien und den Nordischen Ländern befragt. Dabei zeigt sich deutlich, dass fehlende oder falsche Produktinformationen von den Verbrauchern aus allen Ländern rigoros bestraft werden. Danach befragt gaben mit 46 Prozent fast die Hälfte an, dass dieser Umstand häufig zum Kaufabbruch führt. Bei 18 Prozent führen Fehlinformationen sogar immer dazu, dass sie keinen Kaufabschluss tätigen.

Wie wichtig umfangreiche Informationen an der richtigen Stelle allerdings für den Erfolg eines Online-Shops sein können, zeigt auch folgende Zahl: Nur 17 Prozent der Website-Besucher haben eine feste Kaufabsicht. Der Großteil (35 Prozent) ist noch auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleitung bzw. möchte verschiedene Angebote vergleichen (29 Prozent). Die konkrete Darstellung der wichtigsten Informationen kann also dafür sorgen, User nicht schon vorzeitig zu verlieren.

Die gesamte Studie „Reimagining Commerce“ von Episerver kann an dieser Stelle kostenlos heruntergeladen werden.

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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