Metoda E-Commerce-Index: Keine Ausreißer im April

Veröffentlicht: 24.05.2018 | Geschrieben von: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 24.05.2018

Metoda hat seinen E-Commerce-Index für den April veröffentlicht. Dieser macht deutlich: Richtige Gewinnerkategorien gab es im letzten Monat keine. Dafür konnten manche zumindest ihre Werte aus dem letzten Jahr übertrumpfen.

Steine im Gleichgewicht

© Anatoli Styf - Shutterstock.com

Normalerweise sticht beim monatlichen E-Commerce-Index von Metoda eine bestimmte Produktkategorie deutlich hervor, die die anderen im Vergleich in den Schatten stellt. Bei der April-Ausgabe ist das jedoch nur bedingt der Fall, wie Metoda auf seinem Blog schreibt: „Der April 2018 kannte im deutschen E-Commerce keinen einzelnen Superstar“, heißt es dort. Vielmehr seien „eine ganze Handvoll aufstrebender Sternchen“ vorhanden gewesen, „die ins Rampenlicht“ rücken wollten.

Dazu gehört unter anderem die Kategorie „Garten“, die im März deutlich unter den relativ kalten Temperaturen zu leiden hatte und dementsprechend wenig von Verbrauchern beachtet wurde. Die Kategorie konnte sich um knapp 60 Punkte verbessern, zählt damit zu den kleinen Gewinnern des aktuellen E-Commerce-Index. Dennoch muss gleichzeitig auch festgehalten werden, dass der Wert deutlich unter dem Vorjahr liegt, als die Gartensparte sogar 227 Punkte erreichen konnte.

Wachsende Online-Nachfrage nach kleinteiligen Produkten

Andere Kategorien lagen hingegen über den Vorjahreswerten, wozu vor allem „Bürobedarf & Schreibwaren“ sowie „Bekleidung“ zählten. Während erstere um 29 auf 103 Punkte nach oben ging, schaffte letztere ein Plus um 27 auf 108 Punkte. Aber auch weitere Kategorien wie „Haustierbedarf“, „Beleuchtung“, „Beauty“ und „Baby“ konnten sich über ein Zuwachs freuen. Metoda-Geschäftsführer Stefan Bures hält diesbezüglich resümierend fest: „Es wird deutlich, dass die Bereitschaft der Konsumenten am schnellen Online-Einkauf auch in kleinteiligen Kategorien steigt, die bisher Domäne des stationären Einzelhandels waren.“ Bures geht davon aus, „dass sich dieser Trend verfestigen wird.“

Generell startete das aktuelle Online-Handels-Jahr, wie bereits 2017, recht verhalten. Der Index lag im Januar bei 1.501 Punkten und konnte sich im darauffolgenden Monat auf 1.565 Punkte verbessern. Im bereits erwähnten März sank der Wert dann wiederum auf 1.468 Punkte, konnte sich nun jedoch auf 1.537 Punkte erholen.

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