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Trotz Stotterstart: Amazon Prime Day war „größer denn je“

Veröffentlicht: 18.07.2018 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 18.07.2018

Die „Shoppingschlacht“ mit Namen Amazon Prime Day ist vorbei und soll laut dem US-Konzern „größer denn je“ gewesen sein. Dennoch haben nicht alle Nutzer die anfänglichen Serverprobleme dem Online-Händler verziehen.

Amazon Prime Day
© Stock Vector One / shutterstock.com

36 Stunden Shoppingschlacht sind vorbei – der seit 2015 veranstaltete Amazon Prime Day wurde in diesem Jahr noch einmal um sechs Stunden verlängert und soll laut Amazon „größer denn je“ gewesen sein. Wie immer hält sich der US-Konzern mit konkreten Zahlen zurück. Gegenüber Techcrunch erklärte Amazon allerdings, dass die Verkäufe in den ersten zehn Stunden des Prime Days deutlich stärker gewachsen sind als noch 2017 und Kunden „Millionen Amazon-eigene Geräte wie den Fire Stick, Echo Dot und Co. erworben haben. Laut Feedvisor, Anbieter für Preisanpassungslösungen, sollen die Verkäufe auf dem Amazon Marketplace in den ersten zwölf Stunden des Prime Days um 69 Prozent angestiegen sein im Vergleich zum vergangenen Jahr. Gegenüber einem normalen Shoppingtag sind die Verkäufe für Drittanbieter sogar um 80 Prozent gestiegen, wie CNBC weiß.

Auch für kleine und mittelständische Unternehmen soll der diesjährige Prime Day ein Erfolg gewesen sein. Laut Tamebay konnten weltweit Verkäufe von über einer Milliarde Dollar generiert werden. Insgesamt geht man von einem Gesamtwert von 3,4 Milliarden US-Dollar und einem Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr aus, spekuliert Bloomberg mit Verweis auf Coresight Research.

Serverausfälle: Kunden drohten mit Accountkündigung

Selbst die anfänglichen Schwierigkeiten, bei dem viele User statt einer Reihe von Angeboten nur Bilder von Hunden angezeigt bekamen (wir berichteten), kann Amazon inzwischen mit Humor nehmen: „Es war kein Spaziergang (mit Hund) – wir hatten einen schweren Start – und wissen, dass einige Kunden kurzzeitig keine Einkäufe tätigen konnten“, so ein Amazonsprecher gegenüber CNBC.

Ganz so entspannt wie der Online-Händler selbst sahen aber längst nicht alle Nutzer die Serverprobleme. Vielen trugen ihren Frust zu den Social-Media-Kanälen und drohten sogar damit, ihre Prime-Mitgliedschaft zu kündigen und bei anderen Händlern zu shoppen:

Den ersten Prognosen zufolge war es für Amazon allerdings wieder ein sehr erfolgreicher Prime Day, denn auch einige Mitgliederkündigungen nicht allzu sehr trügen dürfte.

Über den Autor

Corinna Flemming Experte für Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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