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EHI-Studie: Online-Händler setzen auf Marktplätze

Veröffentlicht: 12.10.2018 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 12.10.2018

Das Handelsforschungsinstitut EHI hat den E-Commerce-Markt im deutschsprachigen Raum analysiert. Wichtigstes Ergebnis: Den Umsatz teilen vor allem die großen Player unter sich auf. Insgesamt wuchs der Umsatz der 1.000 größten Online-Shops im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent auf 42,8 Mrd. Euro. 

E-Commerce
© William Potter / shutterstock.com

Davon gehen mit über 17 Mrd. Euro über 40 Prozent auf das Konto der Top-10, angeführt von Amazon, Otto und Zalando. Dahinter folgen Notebooksbilliger.de, Media Markt und Lidl. Die Shops von Platz 11 bis 100 setzen etwa ein Drittel der Summe um. Die Ränge 101 bis 500 der Online-Shops erzielten nur noch einen Anteil von knapp einem Fünftel des Gesamtumsatzes. Für die kleinen Online-Händler wird es also immer schwieriger, so der Tenor der Studie.

Online-Händler setzen vermehrt auf Marktplätze

Diese setzen dabei aber immer mehr auf Online-Marktplätze als zusätzlichen Verkaufskanal, so eine weitere Erkenntnis. So bietet ein Drittel der 1.000 untersuchten Shops ihre Produkte auch auf Ebay an, auf Amazon sind es 43 Prozent. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. „Immer mehr große Online-Händler betreiben selbst Marktplätze, die wiederum von anderen vermehrt genutzt werden, um von der größeren Reichweite zu profitieren“, erklärt Christoph Langenberg vom EHI.

Social Media: Facebook verliert, Instagram wird wichtiger

Im Bereich Social Media bleibt Facebook am wichtigsten, verliert aber seit Jahren zum ersten Mal Nutzer. Instagram hingegen wird als Werbeplattform immer wichtiger. Rund 70 Prozent der Händler nutzen das Bildernetzwerk, sechs Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. 

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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