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Online-Blumenhandel: Logistikpartner entpuppen sich als Schwachstelle

Veröffentlicht: 13.02.2014 | Autor: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 20.02.2014

Im Test von sparwelt.de entpuppen sich Logistikdienstleister als Schwachstelle des Online-Blumenhandels. Darunter leide vor allem die Qualität der versendeten Blumen.

Der Lieferdienst entpuppt sich im Online-Blumenhandel als Schwachstelle.

(Bildquelle Delivery: tristan tan via Shutterstock)

Pünktlich zum Valentinstag hat sich das Ratgeberportal sparwelt.de den Online-Blumenhandel veröffentlicht. Getestet wurden dabei die elf relevantesten Online-Blumenhändler aus der Sicht der Verbraucher. Während die Online-Händler im Preis-Leistungs-Verhältnis relativ gut abschneiden konnten, zeigte sich im Test eine deutliche Schwäche bei der Produktqualität. Das schlechte Abschneiden in Sachen Produktqualität der Blumen führten die Tester auf einen großen Qualitätsverlust beim Transport der Blumen durch die Logistiker zurück.

Valentinstag: 40 Prozent wollen Blumen online bestellen

Die meisten Menschen in Deutschland werden am morgigen Valentinstag Blumen verschenken, 40 Prozent können sich laut einer Umfrage von Sparwelt.de vorstellen, die Blumen dafür online zu kaufen. Die Tester von sparwelt.de nahmen relevante Online-Blumenhändler in Deutschland unter die Lupe, indem sie jeweils Rosensträuße mit zehn Rosen bestellten. Bewertet wurden Internetauftritt, Kundenservice, Lieferung, Qualität des Blumenstraußes, Reklamationsverhalten und Preis-Leistungs-Verhältnis der Online-Händler.

Während bei einem ähnlichen Test von testsieger.de vor wenigen Wochen Floraprima.de zum besten Online-Blumenhändler in Deutschland gewählt wurde, gewann im Test von sparwelt.de der Blumenhändler Blumenfee. „Testsieger Blumenfee überzeugt vom Internetauftritt und Kundenservice über Lieferung und Produktqualität bis hin zum Reklamationsverhalten und Preis-Leistungs-Verhältnis auf ganzer Linie“, so sparwelt.de.

Online-Blumenhandel: Qualitätsverluste durch Transport

Was aber besonders Online-Händler ärgern dürfte, ist, dass sich die Logistikpartner der Online-Blumenhändler als Schwachstelle herausgestellt haben. „Das schwächste Glied zwischen ihrem Shop und dem Kunden sind die Logistikpartner. Auf sie ist der große Qualitätsverlust der Blumen während des Transports zurückzuführen“, resümiert Daniel Engelbarts, Geschäftsführer von sparwelt.de. Der Test fand bei deutlichen Minusgraden statt.

Weiter stellte sparwelt.de fest, dass die Rosensträuße der Online-Händler im Durchschnitt knapp 33 Euro kosten. Sie seien zum Bestellzeitpunkt, im Januar 2014, damit rund ein Viertel teurer gewesen als vergleichbare Rosensträuße bei 48 zufällig ausgewählten Präsenzhändlern in 16 deutschen Landeshauptstädten. Allerdings solle der Rosenpreis nach Auskunft lokaler Blumenhändler am Valentinstag um bis zu 130 Prozent auf durchschnittlich 42 Euro ansteigen.

Kommentare  

#1 Birgit 2019-08-22 23:46
Einmal wurde ein ähnlicher Test auf [Anmerkung: Link von der Redaktion entfernt] durchgeführt
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