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Studie: Was Frauen beim Online-Shopping wollen

Veröffentlicht: 26.05.2014 | Autor: Nadja Naumann | Letzte Aktualisierung: 26.05.2014

Frauen wird ja immer nachgesagt, dass sie emotionaler seien als Männer. Die Studie „Made by… - Markenperformance von Online-Shops im Wettbewerbsvergleich“ von YouGov scheint dies nun auch zu bestätigen. Das Marktforschungs- und Beratungsinstitut untersuchte das Online-Shoppingverhalten von Frauen und stellte fest, dass im Fashion-Bereich rationale Erlebnisse nur zweitrangig sind. Befragt wurden für die Studie 2.161 Verbraucherinnen ab 18 Jahren.

Frau beim Online-Shopping

(Bildquelle Frau beim Online-Shopping: George Dolgikh via Shutterstock)

Emotionales versus rationales Online-Shopping

Der Studie zufolge spielt für Frauen das emotionale Markenerlebnis in Online-Shops die größte Rolle. Diese sollten dabei nicht nur auf eine hohe Sympathie setzen, sondern tatsächlich auch auf Weiblichkeit. Die Internetpräsenzen von H&M, Esprit, Mango, s.Oliver und Fashion ID konnten ihre Kundinnen in diesem Bereich am meisten überzeugen.

Das rationale Erlebnis in Online-Shops beeinflusst die Kaufentscheidungen von Frauen dagegen nur am zweitstärksten. Dazu zählt zum Beispiel die vielfältige Auswahl an Kleidungsstücken, die den Verbraucherinnen in dieser Kategorie am wichtigsten sind. Aspekte wie Qualität und ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung haben dabei einen geringeren Einfluss. Im Letzteren punkteten Amazon, C&A und bonprix. 

Die Bedeutung von Sensorik auf Online-Shops

Die sensorischen Eindrücke und das soziale Markenerlebnis spielen letztendlich nur eine untergeordnete Rolle. Das heißt, die Gestaltung und Handhabung eines Online-Shops, sowie die Meinung anderer von dem jeweiligen Shop, beeinflussen die Käuferinnen weniger oder kaum.

Online-Shops, die momentan alle Aspekte am erfolgreichsten umsetzen, sind laut YouGov Amazon, Otto, H&M, C&A und bonprix. Diese konnten mit ihren Shop- und Service-Konzepten ihre Kunden am besten zum Kauf bewegen.

Fazit

Multichannel und M-Commerce sind im Online-Handel kein Geheimnis mehr und  die Bedeutung der Serviceleistungen ebenso wenig. Will man sich wirklich von der Masse abheben, führt deshalb kein Weg um ein gutes Image und die Individualisierung des eigenen Online-Shops. Einzelne Zielgruppen, wie zum Beispiel Frauen, sollte man daher auch gezielt ansprechen.

Dabei sollten emotionale Aspekte wie das Image des eigenen Shops oder der eigenen Marke im Vordergrund stehen und möglichst viel Sympathie bei den Verbraucherinnen erwecken. Entsprechende Seiten für Frauen, die Weiblichkeit ausstrahlen und mit einer breiten Produktpalette aufwarten können, schaffen einen weiteren Vorteil. Technische Spielereien oder ausgefeilte Gestaltungen im eigenen Online-Shop können dagegen getrost hinten angestellt werden, wenn man Frauen für den eigenen Shop gewinnen will.

 

Kommentare  

#1 Lina 2014-05-27 10:26
Ich war eigentlich immer eine recht zufriedene Online-Shopperi n;) Aber einige Anbieter wollen ja das Rückgabrecht erheblich einschränken!!
Ein Fehler (meiner Meiung nach)!Ich bin schon dabei mich mit sämtliche Apps auszustatten( zu empfehelen: Apps von MeinProspekt und auch Kauf Da), um einfach besser Angebote bzw. Schnäppchen vergleichen zu können.Bleibt einem ja dann nichts anderes übrig als fleißig zu vergleichen, bevor man eine Bestellung tätigt:)
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